Streit um Nutzerdaten bei E-Readern

Der Zugriff auf Kundendaten entwickelt sich zum Streitpunkt zwischen Verlagen und digitalen Plattformen. Am Eröffnungstag des "Digital Innovators' Summit" in Berlin erklärte Carolyn McCall von der Guardian Media Group, ihr Unternehmen schließe derzeit Amazons E-Reader Kindle aus, weil man dort keinen Zugriff auf Informationen über die Nutzung habe. Ähnliche Probleme kündigen sich bei Apples iPad an.

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Nach einem Bericht von "Horizont" sagte McCall weiter, man habe in die Aufbereitung solcher Daten viel investiert, ihre Auswertung diene als Grundlage zur Weiterentwicklung des Geschäfts.  
Bei den ersten Gesprächen über die Konditionen für Verlage auf dem kommenden iPad erwies sich dieser Punkt ebenfalls als kritisch: Apple will, wie bei iTunes, im wesentlichen nur nackte Verkaufszahlen herausrücken und die Details des Nutzerverhaltens für sich behalten. Das würde auch die Vermarktung von journalsitischen Inhalten auf Tablets und Readern erschweren.

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