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Klagewütige Kate, sparwütige BBC

Die kleine Kate Middleton, langjährige brave Freundin von Prince William, hat offenbar mit Erfolg zwei Fotoagenturen mit einer Klage gedroht und soll £ 10.000 an Schadenersatz bekommen. Das berichtet die Londoner Times. Wäre es zu einer Klage gekommen, hätten sich die Kosten für die Agenturen auf ein Zehnfaches belaufen können. Interessant dabei sind drei Dinge: […]

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Die kleine Kate Middleton, langjährige brave Freundin von Prince William, hat offenbar mit Erfolg zwei Fotoagenturen mit einer Klage gedroht und soll £ 10.000 an Schadenersatz bekommen. Das berichtet die Londoner Times. Wäre es zu einer Klage gekommen, hätten sich die Kosten für die Agenturen auf ein Zehnfaches belaufen können.

Interessant dabei sind drei Dinge: 1. Die Bilder waren in Großbritannien gar nicht veröffentlicht worden. 2. Auch wenn Middleton auf ihr Persönlichkeitsrecht bestand, wurde ihre Privatsphäre nicht wirklich gestört. Die Bilder von ihr beim Tennisspielen um Weihnachten in Cornwall wurden von einem Fußweg neben dem Grundstück mit einer normalen Kamera gemacht. Jeder hätte diese machen können, so Fotograf Niraj Tanna von Ikon Pictures. 3. Das Ganze bezog sich auf einen Präzedenzfall in Deutschland, bei dem 2004 Prinzessin Caroline von Monaco dagegen geklagt hatte, dass von ihr Photos in der Öffentlichkeit gemacht wordenn waren. Da Agenturen nicht wissen, wen Fotos in der Öffentlichkeit stören und wen nicht, sei es soweit gekommen, dass man eine Liste mit riskanten Namen führen muss, so ein Insider, um Ärger zu vermeiden. Mitunter ein teures Trial and Error-Verfahren…

Die Times spekuliert, dass die Agenturen so schnell klein bei gegeben haben, um sich die Royals für die vermutete anstehende Hochzeit warmzuhalten. Und die Bilder von Kate im weißen Kleid werden wohl mehr wert sein als die im weißen Tennisrock.

Ein anderer Präventivschlag kam diese Woche von der BBC, wenn auch gegen sich selbst. Die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt plant weitgehende Einschnitte. So sollen zwei Radiosender abgeschafft werden und das Budget für den Onlinedienst um 25% reduziert werden. Besonders hyper-lokale Nachrichten werden dabei reduziert werden, also möglicherweise keine Nachrichten mehr zu Gulliarbeiten in Nord-Wales.

Der BBC Trust als Aufsichtsbehörde sowie das eigene Management wollen mit diesen Maßnahmen offenbar einer kritischen konservativen Regierung zuvorkommen, die sich für eine Nullrunde bei den TV-Gebühren aussprach. Die Ironie daran: Es ist gar nicht mehr so sicher, ob die Konservativen die anstehende Parlamentswahl noch gewinnen. Der Vorsprung unter Oppositionsführer David Cameron liegt bei nur noch 2%, vor 18 Monaten waren es 26%. Die Wahl wird wahrscheinlich Anfang Mai stattfinden.

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