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Google plant Frontalangriff auf Twitter

Google will es dieses Jahr offenbar wissen: Erst die iPhone-Konkurrenz in Form des Nexus Ones, nun steht offenbar der Frontalangriff auf Twitter bevor. Wie das Wall Street Journal berichtet, könnte der wertvollste Internetkonzern der Welt schon diese Woche ein neues Feature ankündigen, das den Austausch von Echtzeit-Nachrichten ermöglicht. Auch weitere Google-Dienste wie YouTube und Picasa könnten eingebunden werden. Unterdessen spekulieren US-Medien weiter über eine Übernahme von Twitter.

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Google will es dieses Jahr offenbar wissen: Erst die iPhone-Konkurrenz in Form des Nexus Ones, nun steht offenbar der Frontalangriff auf Twitter bevor. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, könnte der wertvollste Internetkonzern der Welt schon diese Woche ein neues Feature ankündigen, dass den Austausch von Echtzeit-Nachrichten ermögliche.  Auch weitere Google-Dienste wie YouTube und Pica könnten eingebunden werden. Unterdessen spekulieren US-Medien weiter über eine Übernahme von Twitter.

Die Gerüchteküche brodelt weiter. Wen wird sich Google als nächstes vornehmen? Nach Apple scheint vor Twitter und Facebook zu sein. Das zumindest berichtet die Technologie-Reporterin des "Wall Street Journals", Jessica Vascellaro, in ihrem Artikel "Auch Gmail will Facebook herausfordern".

Demnach hat sich Google den Hype um das Echtzeit-Web, der durch die 140-Zeichen-Mitteilungen auf Twitter und den Status-Updates auf Facebook entfacht wurde, nun lang genug angeschaut und will selbst ein Angebot starten. Und das offenbar schon diese Woche, wie gut unterichtete Kreise wissen wollen.

Angriff aufs Echtzeitweb

So sollen Nutzer des Emaildiensts von Google (Gmail) künftig mit einer Zusatzfunktion beglückt werden, mit der sich Kurzmitteilungen an ihre Kontakte verschicken lassen bzw. diese abonnieren werden können – eben genau auf Twitter.  Yahoo hatte im vergangenen Jahr bereits ein ähnliches Feature angeboten, mit dessen Hilfe Nutzer benachrichtigt werden, wenn neue Kontakte Fotos auf Flickr hochladen.

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So folgerichtig erscheint es, wenn Google seine populären Video- und Fotoplattformen YouTube und Picasa an den Message-Dienst andocken und Gmail damit zur veritablen Kommunikationsplattform machen würde. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Comscore besaß Gmail Ende vergangenen Jahr 176 Millionen Nutzer versus die 400 Millionen Mitglieder auf Facebook bzw. 75 Millionen auf Twitter.

"Genug, Google – nun kauft Twitter doch einfach"

Das Echo auf Googles Angriff auf das Echtzeit-Web ist indes gemischt. "Nur wenn sie Twitter und Facebook entsprechend integrieren, hätte ein solcher Dienst eine Chance", findet das Technologieblog "Alley Insider".

"Google war noch nie gut darin, neue Verbraucherprodukte auf den Markt zu bringen", urteilt das Portal des früheren Internetaktien-Analysten Henry Blodget, das dann auch den entsprechenden Ratschlag für den bei weitem wertvollsten Internetkonzern der Welt hat: "Genug, Google – nun kauft Twitter doch einfach". Zwei Milliarden Dollar müssten reichen, glaubt der "Alley Insider" 

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