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Dogan muss doch kein Bußgeld zahlen

Im Steuerstreit zwischen Dogan und den türkischen Behörden hat das Medienunternehmen einen juristischen Erfolg erzielt. Wie Magnus.de vermeldet, wurde ein Bußgeld von 372 Millionen Euro, das im Zusammenhang mit dem Verkauf von Anteilen der Tochter Dogan TV an den Axel Springer Verlag veranschlagt wurde, von dem Gericht aufgehoben.

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Das Bußgeld hätte Dogan zahlen müssen, weil die Beteiligung des Springer-Konzerns angeblich zu spät versteuert wurde. Springer hält 25 Prozent an Dogan TV und knapp zehn Prozent an der Dogan Holding.
Zuletzt hieß es, dass Springer sein Engagement in der Türkei auf 29 Prozent ausbauen würde, sofern die Streitigkeiten mit den Behörden beigelegt seien. Durch die Aufhebung des Bußgeldes ist jedoch noch nicht der gesamte Ärger vom Tisch: Dogan wird weiterhin vorgeworfen, in umstrittene Steuervergehen verwickelt zu sein, aus denen  Zahlungen von 4,8 Milliarden Lira (2,3 Milliarden Euro) drohen.

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