Pool für Politik und Wirtschaft bei DuMont

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Details zum Konzernumbau beim Kölner Zeitungsverlag M. DuMont Schauberg. So soll eine "Reporterfirma" ab Mai wesentliche Teile der Politik- und Wirtschaftsberichterstattung für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau übernehmen. Was dies für die jeweiligen Ressorts bei den Zeitungen bedeutet, ist noch unklar. Konstantin Neven DuMont hatte schon vor längerer Zeit einen tief greifenden Konzernumbau und Stellenabbau angekündigt.

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Die Spekulation, dass die Politik- und Wirtschaftsberichterstattung der beiden Blätter in einem Schreiber-Pool im Wesentlichen zusammengelegt wird, gibt es, seit DuMont die Medien- und Wissenschaftsseiten beider Titel zusammengefasst hat. Die Aufregung in den Redaktionsstuben sowohl in Frankfurt als auch in Berlin ist groß, da es sich bei Politik und Wirtschaft um Kern-Ressorts handelt. Bei der Berliner Zeitung gilt zudem ein Redaktionsstatut, das der Zeitung den Status als Vollredaktion zuerkennt.

Laut SZ soll die Vize-Chefin der Berliner Zeitung, Brigitte Fehrle die neue Reporterfirma leiten, Stellvertreter soll der FR-Wirtschafts-Ressortleiter Robert von Heusinger werden. Politik werde in Berlin angesiedelt, Wirtschaft in Frankfurt.  In der neuen Firma soll es 25 Stellen geben. Bis Mai könne die neue Einheit gegründet sein, heißt es in dem Bericht. Von DuMont selbst gab es bislang noch keine Stellungnahme.

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