Stern und Geo Saison rücken zusammen

Aus der Manufaktur wird eine Plattform: Was Vorstandschef Bernd Buchholz 2009 ankündigte, wird beim G+J-Premiumtitel Geo Saison Realität. Die Redaktion wird künftig zusätzlich die Aufgaben des stern-Ressorts Reise und damit die Produktion der entsprechenden stern-Inhalte übernehmen. Gleichzeitig kommt es in der Chefetage zum Stühlerücken: Die stern-Chefredakteure Thomas Osterkorn und Andreas Petzold sind künftig auch Herausgeber von Geo Saison, Geo-Chef Peter-Matthias Gaede räumt das Feld.

Anzeige

Nach Verlagsmitteilung wurde das Projekt von den Chefredaktionen beider Magazine "ins Leben gerufen". Ziel sei es, die "facettenreiche Kompetenz der Geo Saison-Redaktion für die Produktion des Reiseteils des Sterns nutzbar zu machen. Gaede bleibt Chefredakteur von Geo und Geo Special sowie Herausgeber aller anderen Magazine, die unter der Dachmarke Geo erscheinen.

Zudem bleibe Geo Saison ein eigenständiges Magazin und behalte auch die im Markt eingeführte Dachmarke. Die redaktionelle Führung von Geo Saison obliege "wie gehabt" Chefredakteur Lars Nielsen, Verlagsleiter bleibt Gerd Brüne. Kornelia Dietrich, geschäftsführende Redakteurin von Geo Saison, übernimmt zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben diejenigen des Ressortleiters Reise beim Stern. Peter Pursche, dem die Ressortleitung bisher oblag, ist zukünftig als Stern-Autor tätig.
 
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt sukzessive im Laufe des ersten Halbjahres 2010 und soll bis zum 1. Juli abgeschlossen sein. Thomas Osterkorn und Andreas Petzold erklären hierzu: „Wir freuen uns sehr darauf, dass der Stern auf diese Weise vom Know-how des besten Reisemagazins Deutschlands profitiert. Unser Blatt wird dadurch noch ein kleines Stück besser.“
 
Lars Nielsen, Chefredakteur Geo Saison, wird in der Verlagsmitteilung ebenfalls zitiert: „Ich freue mich riesig auf die Aufgabe, den Reiseteil des großen Stern mit seinen 7,28 Mio. Lesern gestalten zu dürfen – und darauf, dass Geo Saison auch von den Autoren und Korrespondenten des Stern profitieren kann.“
Ob mit der Maßnahme auch ein zu vermutender Stellenabbau verbunden ist, teilte Gruner + Jahr nicht mit.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige