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Yahoo: Zarte Hoffnung auf Turnaround

Durchatmen an der Wall Street: Einen Tag nach dem Glanzlicht von Apple hat auch das Internetportal Yahoo Quartalszahlen vorgelegt, die sich durchaus sehen lassen konnten. Der einstige Dotcom-Pionier entsprach bei Umsatz und Gewinn den Erwartungen der Analysten. Überzeugen konnte der viertwertvollste Internetkonzern der Welt jedoch ein Jahr nach Carol Bartzs Amtsübernahme noch nicht vollends. Der Turnaround lässt weiter auf sich warten.

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Durchatmen an der Wall Street: Einen Tag nach dem Glanzlicht von Apple hat auch das Internetportal Yahoo Quartalszahlen vorgelegt, die sich durchaus sehen lassen konnten. Der einstige Dotcom-Pionier entsprach bei Umsatz und Gewinn den Erwartungen der Analysten. Überzeugen konnte der viertwertvollste Internetkonzern der Welt jedoch ein Jahr nach Carol Bartzs Amtsübernahme noch nicht vollends. Der Turnaround lässt weiter auf sich warten.
   
Es muss nicht immer ein sogenanntes „Blowout“-Quartal sein, um Anleger zufrieden zu stellen. „Zum Gähnen“ findet das Technologieportal „Alley Insider“ Yahoos jüngstes Zahlenwerk – doch genau das hat offenbar ausgereicht, um Anleger bei Laune zu halten: Die Yahoo-Aktie legt nachbörslich um immerhin zwei Prozent zu.

Zu bieten hatte CEO Carol Bartz dies: Zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember konnte Yahoo einen Umsatz von 1,72 Milliarden Dollar ausweisen – das war leicht schlechter als im Vorjahreszeitraum, als noch 1,81 Milliarden Dollar verdient wurden, aber auch besser als die Analystenschätzungen, die noch bei 1,67 Milliarden Dollar gelegen hatten.

Hoffnungsschimmer Ausblick: Erster Umsatzanstieg in sechs Quartalen in Aussicht gestellt

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Der operative Gewinn lag mit 403 Millionen Dollar leicht unter den Schätzungen, die noch von 433 Millionen Dollar ausgegangen waren, traf aber je Anteilsschein die Wall Street-Prognosen. Netto konnte Yahoo zumindest einen kleinen Erfolg verbuchen – nämlich die Rückkehr in die Gewinnzone mit 153 Millionen Dollar nach einem Verlust von 303 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Allerdings hatten seinerzeit Restrukturierungskosten von mehr als 500 Milliarden Dollar die Bilanz auch verhagelt.

Vorausschauend auf das erste Quartal konnte CEO Carol Bartz leichten Optimismus verbreiten:  So sollen die Umsätze zwischen 1,575 und 1,675 Milliarden Dollar liegen – das entspräche dem ersten Erlösanstieg in sechs Quartalen. „Unser Geschäft hat positives Momentum, wir beginnen 2010 zuversichtlich“, erklärte CEO Carol Bartz in der begleitenden Presseerklärung – „im Vergleich zu klassischen Medien haben wir uns gut geschlagen“, fand die 61-Jährige.  Anleger teilten die Einschätzung offenbar und schickten die Yahoo-Aktie nachbörslich auf 16,25 Dollar nach oben.

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