ARD: Lierhaus nicht zur Fußball-WM

Mit 90 Mitarbeitern reist die ARD zur WM. Monica Lierhaus wird aller Voraussicht nach nicht dabei sein. "Sie steht bei uns nach wie vor auf der Liste", sagt Michael Antwerpes, Koordinator des ARD-WM-Teams. "Aber ich persönlich rechne nicht damit, dass Monica Lierhaus in Südafrika dabei sein wird." Damit herrscht über den Gesundheitszustand der prominentesten deutschen Sportreporterin weiter Unklarheit. Die 39-Jährige war nach einer Operation im Januar 2009 vorübergehend ins künstliche Koma versetzt worden.

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ARD-Programmdirektor Volker Herres hatte der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass Monica Lierhaus im künstlichen Koma lag. Medienberichte über eine Gehirnoperation am Uni-Klinikum in Hamburg, die wegen eines Aneurysmas (einer Gefäßerweiterung) notwendig geworden sei, wurden allerdings nie bestätigt.
Eine definitive Entscheidung darüber, ob Lierhaus mit zur WM fährt, fällt am 4. März auf der Sport-Chef-Sitzung der ARD im München, erklärte Antwerpes gegenüber MEEDIA. Einen möglichen Ersatz für Lierhaus, der vom Quartier der deutschen Nationalmannschaft berichten wird, hat die ARD noch nicht benannt.
Im Auftrag der Familie geht eine Anwaltskanzlei gegen Spekulationen über den Zustand der Moderatorin vor. Die Juristen erwirkten zuletzt vor dem Hamburger Landgericht in erster Instanz ein Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro, das die Hamburger Morgenpost an ihre Mandantin zahlen muss. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft im Umfeld der Klinik wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen. Die Boulevardzeitung hatte sich bei ihrer Berichterstattung auf Insider berufen.

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