Springer: Mehr als 100.000 App-Downloads

Der Beweis scheint erbracht: Paid Content funktioniert doch. Zumindest im mobilen Web und zumindest wenn Springer die Inhalte seiner beiden Flaggschiffe Bild und Welt zu einem Einführungspreis anbietet. Rund vier Wochen nach dem Start ihrer iPhone-Applikationen verraten die Berliner jetzt erste Verkaufszahlen und diese sind beeindruckend: Über 100.000 Apps für Bild und Welt wurden abgesetzt. Im Gegensatz zur eigentlichen Planung bleibt der Einführungspreis erst einmal bestehen.

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Der Grund für die Verlängerung: Springer will allen Nutzern erst einmal die Möglichkeit geben, eine neue Update-Version aufzuspielen. Die Techniker hatten von den Nutzern eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen erhalten, von denen man viel umsetzten konnte. Nun hofft man in Berlin, dass diese User generated Verbesserungen den Kunden ein weiteres Argument liefern, ihr Abo zu verlängern.
Bislang kostet die Bild-App 0,79 Euro inklusive einer PDF-Version der aktuellen Print-Ausgabe. Der eigentliche Preis soll jedoch bei 1,59 Euro pro Monat liegen bzw. 3,99 Euro inklusive der E-Paper-Version der Boulevardzeitung.
Der Einführungspreis beim Angebot der Welt liegt bei 1,59 Euro. In diesem Paket ist allerdings kein PDF dabei, sondern nur eines der kleinen Schwester Welt kompakt. Nach der Startphase soll die Applikation dann 2,99 Euro ohne und 4,99 Euro mit Print-PDF zu Buche schlagen.
Über die exakte Verteilung der Downloads auf die einzelnen Marken macht der Verlag keine Angaben. Insider gehen jedoch davon aus, dass ein Großteil der Verkäufe auf die Bild entfallen.
"Wir können bis heute eine höchst erfreuliche Zwischenbilanz ziehen. Die Resonanz auf den Start der neuen Mobilangebote von Bild und Welt für das iPhone hat unsere Erwartungen mit mehr als 100.000 App-Downloads bei weitem übertroffen", kommentiert Donata Hopfen, Geschäftsführerin Bild Digital. "Nun ist es unser Ansporn, möglichst viele Nutzer dauerhaft von unseren attraktiven Angeboten zu angemessenen Preisen zu überzeugen. Mindestens ebenso wichtig ist für uns zudem die Erkenntnis, dass die Portalreichweiten Online und Mobil nicht unter den neuen kostenpflichtigen Applikationen leiden – im Gegenteil. Vor allem Bild.de und Bildmobil haben im Dezember noch einmal deutlich an Reichweite zugelegt."

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