Busen-Show: Condé Nast feuert Redakteurin

Auftritt mit schwerwiegenden Folgen: Weil sie zwei Kolleginnen ihre frisch operierten Brüste zeigte, wurde einer Condé Nast-Redakteurin des US-Hochzeitsmagazin "Brides" gekündigt. Das Ganze passierte nach einem Artikel der "New York Post" hinter verschlossener Bürotür, doch die Aktion sprach sich bis in die Personalabteilung rum. Der Anwalt der gechassten Mitarbeiterin hält die Aktion für "unglaublich, wenn man bedenkt, welche Fotos sonst in Condé Nast-Magazinen gezeigt werden".

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Noch am selben Tag soll bei der Personalabteilung eine Beschwerde über die merkwürdige Aktion der Redakteurin eingegangen sein. Kurze Zeit später wurde die Mitarbeiterin darüber informiert, dass man den Vorfall untersuche. Innerhalb von zwei Tagen erhielt sie dann die Kündigung.
Begründung: Aufgrund von weiteren Informationen sei das gesamte Verhalten der Mitarbeiterin als unpassend zu bewerten. Daher müsste man sich von ihr trennen. Die Reaktion der gekündigten Mitarbeiterin: "Ich war total geschockt." Schließlich habe sie ihre operierten Brüste nur zwei befreundeten Kolleginnen gezeigt – bekleidet mit einem Sport-BH.
Die Mitarbeiterin hat sich nun einen Anwalt genommen. Daniel Mareck von der Kanzlei Little & Robinson hat derweil Kontakt zum Justiziar von Condé Nast, Jonathan Glassman, aufgenommen und zieht eine Klage in Betracht. Dabei geht es um eine Abfindung und das Arbeitslosengeld. Eine Reaktion steht noch aus. Aus dem Verlag hieß es: "Wir kommentieren keine Personal-Angelegenheiten."

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