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Steffi Nerius ist Sportlerin des Jahres

Jahres-Ausklang der Spitzenklasse: Am Sonntag wurden in Baden-Baden die Sportler des Jahres 2009 ausgezeichnet. Speerwerferin Steffi Nerius, Schwimmer Paul Biedermann und die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen, die in ihrer jeweiligen Kategorie bereits als Favoriten galten, nahmen den Preis entgegen. Mehr als 1.400 Sportjournalisten adelten die Wettkämpfer für ihre Leistung, Haltung, Fairplay und Rekorde bei der 63. Abstimmung seit 1947, veranstaltet durch die Sportnachrichtenagentur ISK.

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Für Steffi Nerius ist die Auszeichnung das "Sahnehäubchen" auf ihrer Sportler-Karriere. Die Leverkusenerin hatte nach ihrer Goldmedaille bei der Leichtathletik-WM im August in Berlin ihr Karriere-Ende angekündigt. Nun will sie ihr Fachwissen als Diplom-Sportlehrerin an behinderte Sportler von Bayer 04 Leverkusen weitergeben. Mit 3.443 Punkten wurde sie zur Sportlerin des Jahres gewählt und landete damit deutlich vor Schwimmerin Britta Steffen (2.741), die im vergangenen Jahr die Auszeichnung erhielt.
Auch Paul Biedermann setzte sich mit 3.569 Punkten deutlich vom Zweitplatzierten, dem Formel 1-Fahrer Sebastian Vettel (2034 Punkte), ab. Der 23-Jährige hatte bei der Schwimm-WM in Rom über die zwei Ausnahme-Athleten des Schwimmsports, den Australier Ian Thorpe und den US-Amerikaner Michael Phelps, triumphiert.
Die Kickerinnen von Bundestrainerin Silvia Neid dürften sich aufgrund des fünften EM-Titels in Folge für die Mannschaft des Jahres qualifiziert haben (2.846 Punkte). Damit ließen sie den VfL Wolfsburg, der zum ersten Mal in der Vereingeschichte die Meisterschale holte, mit 1.888 Punkten hinter sich. Stellvertretend für die Mannschaft nahm Spielführerin Birgit Prinz den Preis entgegen.
Fechterin Britta Heidemann erhielt den "Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport". Die 26-jährige Olympiasiegerin engagiert sich für ein positives Bild Chinas in Deutschland und ist zudem Schirmherrin der Aktion "Kinderträume 2011".
Im Kurhaus Baden-Baden verfolgten rund 750 Gäste die Sportgala, die vom ZDF ausgestrahlt wurde. Der für den Sport zuständige Bundesinnenminister Thomas de Maizière glänzte durch Abwesenheit.

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