BR rechnet 2010 mit 16 Mio. Euro Minus

Der Bayerische Rundfunk geht 2010 wegen sinkender Gebühreneinnahmen und teurer Großereignisse wie der Fußball-WM von einem deutlichen Verlust aus. Am Donnerstag genehmigte der Rundfunkrat in München den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr. Er sieht ein Minus von knapp 16 Millionen Euro vor.

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Im laufenden Jahr wird ein Überschuss von knapp sechs Millionen Euro erwartet. Die Differenz von zehn Millionen Euro wolle der BR im Rahmen der Vier-Jahres-Planung zwischen 2011 und 2012 wieder einsparen. "Es bleibt erklärtes Ziel des BR, mit den zuerkannten Gebühren auszukommen. Der BR ist deshalb gezwungen, seine Programmentscheidungen an die zur Verfügung stehenden Mittel anzupassen und seine Sparanstrengungen zu intensivieren", hieß es von Seiten des Senders. Die Schwerpunkte des Programms, wie zum Beispiel die regionale Berichterstattung, sollen dabei nicht geschwächt werden.

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