Anzeige

Apple macht die Hälfte der PC-Umsätze

Dass Apples mit seinen Hochpreisprodukten gutes Geld verdient, ist keine Neuigkeit. Wohl aber diese: Fast die Hälfte der Umsätze, die in amerikanischen Computerindustrie erzielt werden, stammen aus Cupertino. Das Ausmaß überrascht, zumal Apples Marktanteil nach wie vor knapp im einstelligen Prozentbereich liegt. Doch nach einer Studie des Marktforschers NPD Group erlöst Apple pro Gerät fast das Dreifache von anderen Computerherstellern.

Anzeige
Anzeige

Dass Apples mit seinen Hochpreisprodukten gutes Geld verdient, ist keine Neuigkeit. Wohl aber diese: Fast die Hälfte der Umsätze, die in amerikanischen Computerindustrie erzielt werden, stammen aus Cupertino. Das Ausmaß überrascht, zumal Apples Marktanteil nach wie vor knapp im einstelligen Prozentbereich liegt. Doch nach einer Studie des Marktforschers NPD Group erlöst Apple pro Gerät fast das Dreifache von anderen Computerherstellern.  

Kasse mit Klasse gegen die Masse: Apples jahrelanges Erfolgsgeheimnis geht auch und gerade in Zeiten der Krise voll auf. Wie der US-Marktforscher NPD Group für den Oktober ermittelte, konnte der iPhone- und Macintosh-Hersteller seine Profitabilität weiter massiv steigern.

Bei einem Marktanteil von gerade 9,4 Prozent erzielt Apple mit seinen Macintosh-Computern erstaunliche 48 Prozent der Umsätze in der US-Computerbranche. Die restlichen 52 Prozent teilen sich Windows-PC-Anbieter wie Hewlett-Packard, Dell oder Acer. Für Apple entspricht das einer Steigerung von satten 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Leichter Umsatz-Marktanteilsrückgang bei MacBooks  

Anzeige

Möglich wird der saftige Geldregen durch die konsequente Hochpreispolitik aus Cupertino: Macintosh-Computer – also iMacs, der Mac Pro und Mac mini – gehen für einen Durchschnittspreis von 1338 Dollar über den Ladentisch, während Windows PCs im Schnitt gerade mal 491 Dollar erlösen. Allerdings: Im Erhebungszeitraum Oktober brachte Apple gerade seine neue iMac-Reihe auf den Markt, während PCs auf die Einführung von Windows 7 warteten.   

Im traditionell starken Laptop-Segment musste Apple jedoch einen leichten Rückgang verkraften. Der Marktanteil nach Erlösen ging von 38 auf 34 Prozent zurück, was den leicht vergünstigten Preismodellen geschuldet sein dürfte. So fiel der Preis von pro verkauftem MacBook von 1575 auf 1410 Dollar zurück, lag damit aber ebenfalls fast dreimal so hoch wie die Windows-Notebooks, die für 519 Dollar über die Ladentheken gingen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*