BBC darf Lonely Planet behalten

Das kommerzielle Tochterunternehmen der British Broadcast Corporation, BBC Worldwide, darf den Reiseführerverlag Lonely Planet behalten. Gleichzeitig entschied die interne Aufsichtsbehörde BBC Trust, dass ähnliche Firmenübernahmen künftig nur in Ausnahmefällen genehmigt würden und erlaubte eine 50-prozentige Beteiligung an UKTV.

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Die BBC hat vor zwei Jahren 75 Prozent an dem australischen Lonely-Planet-Verlag für umgerechnet knapp 100 Millionen Euro übernommen. Der Deal löste bereits damals Kritik aus – der Einwand: Mit dem Zukauf überschreite der öffentlich-rechtliche Sender seinen Auftrag.

Zeitgleich entschied der BBC Trust, dass Worldwide einen 50-prozentigen Anteil an dem Bezahlfernseh-Joint-Venture UKTV kaufen darf, da damit die finanzielle Zukunft von Channel 4 gesichert werden könne. Der Vorsitzende von BBC Trust, Michael Lions, erklärte: "Ein Deal, der UKTV und Channel 4 betrifft, wäre ein Ausnahmefall."

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