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Microsoft kooperiert mit LinkedIn

Einen halben Tag nach dem Einstieg von Burda bei Xing kontert der große US-Rivale mit einer eigenen weitreichenden Nachricht: Der Softwarekonzern integriert LinkedIn in Microsoft Outlook 2010. Ein Deal, der Sinn macht: LinkedIn erweitert so seine Reichweite und Microsoft macht einen ersten Schritt dahin, Social Media-Angebote in sein E-Mail-Programm zu integrieren. Der Konzern hat das Problem, dass der elektronische Brief immer mehr an Bedeutung verliert.

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 Redmond will man offenbar nicht tatenlos zusehen, wie Social Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook mit ihren Kurznachrichten, Statusmeldungen, internen Mailsystemen und eigenen Messengern der klassischen E-Mail immer mehr ihrer Relevanz berauben.

Auch deutsche Freemail-Anbieter wie Web.de haben längst dieses Problem erkannt und reagieren mit der Einführung eines Web 2.0-Cockpits, über das die User die wichtigsten Social Media-Dienste aus ihrem Web.de-Account heraus steuern können.

Die Zusammenarbeit mit Microsoft sieht so aus, dass LinkedIn in die Public Beta Release von Outlook 2010 integriert wird. In einer Unternehmensmitteilung heißt es: „Der Outlook Social Connector ermöglicht den Nutzern, ihr professionelles Netzwerk innerhalb ihres Outlook Posteingangs zu pflegen und aktuelle Aktivitäten ihrer Kontakte zu verfolgen“.

Dieser Social Connector ist allerdings nicht auf LinkedIn beschränkt. Andere Netzwerke sollen sich genau so gut über so genannte Konnektoren anbinden lassen. Das bedeutet, dass sich auch Xing schon bald via Outlook bedienen lassen könnte.

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