Kickback-Verfahren wird eingestellt

Die Staatsanwaltschaft München will nach Informationen des Branchendienstes "w&v" die Ermittlungen wegen umstrittener Kickbacks und Rabatte bei Werbebuchungen in Kürze einstellen. Dies wäre gleichbedeutend mit der Anerkennung von Media-Agenturen als eigener Wirtschaftsstufe. In der Folge könnten Medienkonzerne ihre Rabattierungspolitik noch freier gestalten als in den vergangenen zwei Jahren.

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Ausgelöst wurden die Ermittlungen 2007 durch ein Verfahren des Bundeskartellamts gegen IP Deutschland und SevenOne. Die Kartellis überprüften damals das Rückvergütungssystem der RTL- und ProSiebenSat.1-Vermarkter für Media-Agenturen. Daraufhin wurden Ermittlungen gegen etwa 50 Medien- und Agenturmanager aufgenommen. Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Münchener Staatanwaltschaft das Verfahren gegen den ehemaligen Sales-Vorstand von ProSiebenSat.1 Peter Christmann ohne Auflagen eingestellt werde.

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