Post will Bezahl-Inhalte abrechnen

Die Post will sich als Helfer der Verlage im Internet anbieten: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll das Konzept des "elektronischen Briefs" unter anderem ein Bezahlsystem für Online-Inhalte enthalten. Künftiger "Paid Content" würde dann über ein Mailingsystem der Post pro Klick abgerechnet. Verlage sind angeblich angetan von der Idee.

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Post-Vorstand Jürgen Gerdes will das System laut "SZ" Ende dieser Woche öffentlich präsentieren; bei einem Geschäftsführertreffen des Zeitschriftenverlegerverbandes VDZ in Hamburg habe es bereits positive Resonanz gegeben.

Schon Anfang 2010 soll das System einsatzbereit sein: Wer einen Artikel "kaufen" möchte, würde ihn anklicken und dann als "Online-Brief" der Post zugeschickt bekommen. Die zuvor registrierten Nutzer würden dann über Handyrechnung oder Kontoabbuchung zur Kasse gebeten. Der Vorteil: Die Kreditkarte oder die Übermittlung sensibler Konten-Daten wird überflüssig.

Modelle für Online-Abonnements oder "Micropayment" werden derzeit an vielen Orten entwickelt, unter anderem hat sich auch Google für die Abwicklung kleiner Zahlungen angeboten.

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