ORF-Betriebsrat: 22,5-Millionen-Sparpaket kommt

Der ORF-Betriebsrat Heinz Fiedler erwartet Zustimmung zum umstrittenen Sparpaket für den finanziell schwer angeschlagenen Sender. "Die Mischung aus Angst und mangelnder Widerstandskraft wird mit Sicherheit zu einer Annahme des Verhandelten führen", sagte Fiedler dem "Standard".

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Rund 22,5 Millionen Euro sollen unter anderem durch Einfrieren der Löhne, Zulagenbeschränkungen und die Streichung eines Feiertags eingespart werden. Außerdem will die Geschäftsführung die alten, kostspieligen Kollektivverträge abändern. Dafür sollen den Angestellten des öffentlich-rechtlichen Senders keine betriebsbedingte Kündigungen drohen.

Noch in der vergangenen Woche bestanden Unstimmigkeiten über das Sparpaket vor allem zwischen ORF-Betriebsrat Fiedler und der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe.

Der ORF befindet sich tief in den roten Zahlen. Für das Jahr 2009 droht ein Minus von 50 Millionen Euro. Im kommenden Jahr muss der Sender insgesamt 80 Millionen Euro einsparen.

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