So erstellen Sie Ihre eigene Website

Oft redet man davon, schiebt es dann aber doch als Projekt für weniger stressige Zeiten auf die lange Bank: die eigene Homepage oder das eigene Weblog. Neben Ihrer eigentlichen Arbeit haben Journalisten und Medienmacher eine Menge zu sagen. Und scheitern an technischen Hürden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in einigen wenigen Schritten Ihre eigene Webpräsenz aufbauen. Ohne Vorkenntnisse, in wenigen Stunden und völlig kostenlos. So sorgen Sie dafür, dass Sie im Internet nicht unsichtbar sind.

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Journalisten arbeiten für Medienmarken, vergessen jedoch oft, dass sie auch selbst „Marken“ sind. Viele sind auf Ihrem Gebiet Experten und möchten sich auch neben dem Beruf im Netz mitteilen. Doch oft genug stehen fehlende Kenntnisse in Hmtl, Css, WordPress und Co. der eigenen Web-Präsenz im Weg. Doch in erster Linie braucht es nur eine gute Idee, ein schlichtes Konzept und eine Stunde Ihrer Zeit. Wir erklären Ihnen anhand der ausgezeichneten Baukasten-Portals Weebly.com, wie Sie in wenigen Schritten eine eigene Homepage erstellen.

1. Legen Sie los!

Sie haben bereits eine Domain und wollen Sie mit Leben befüllen? Wunderbar. Zum stressfreien Aufbau einer Webpräsenz empfehlen wir Weebly.com. Der Aufbau einer Website erfolgt hier nach einem Baukastenprinzip. Der Service wurde von der Times bereits zu den 50 besten Websites gezählt.

Auf der Seite angekommen, legen Sie sich erst einmal einen Account zu.

Starten Sie mit der Bau der Seite
Erster Schritt: Eine Name muss her. Ist der ausgesucht, wählen Sie einen Domainnamen aus.

Haben Sie bereits eine Domain, können Sie diese hier angeben. Was in diesem Fall getan werden muss, erklärt das Weebly-Team Schritt für Schritt.

Das Grundgerüst steht
So könnte Ihre Seite jetzt aussehen. Oder ganz anders. Sie entscheiden. Aktuell können Sie aus 71 unterschiedlichen Layouts wählen. Von Dunkel bis Hell, von Verspielt bis Geschäftlich.

Doch Vorsicht: Gehen Sie behutsam mit Farben und Grafiken um. Immerhin werben Sie mit Ihrer Seite für Ihre Person. Dafür sollte das Angebot seriös und aufgeräumt wirken.

Her mit dem Content
Haben Sie ein Design ausgewählt, können Sie Ihre Startseite mit Inhalten befüllen. Ziehen Sie dazu das gewünschte Element einfach per Drag&Drop an die passende Stelle auf Ihrer Homepage. Einmal eingebaut, können Sie den Beispieltext mit Ihrem Material ersetzen, editieren und verlinken. Sie können beliebig viele Elemente untereinander anordnen und nachträglich verschieben.

Unterkategorien bilden
Bei einem Willkommenstext sollten Sie es aber nicht belassen. Um die Website um Unterseiten zu erweitern, klicken Sie in der linken, oberen Ecke auf „Pages“. Dort können Sie die aktuelle Seite umbenennen und neue Rubriken hinzufügen. Mit der Funktion „Hidden“ werden Sie nicht angezeigt, können jedoch verlinkt werden. Die Position der Rubriken können Sie ebenfalls per Drag&Drop verändern.

Sollen Seiten in der Hierachie nach oben oder unten rutschen, verschieben Sie sie einfach nach links oder rechts. Seiten mit niedrigerer Rangordnung erscheinen dann als Drop-Down-Menü beim Mouseover. Mit diesem Feature können Sie die Navigation Ihrer Seite schlank halten, aber dennoch viele Unterkategorien aufbauen.

SEO-Optimierung, Teil 1
Durch einen Klick in das Textfeld in der Aufmachergrafik können Sie umgehend den Titel Ihrer Seite verändern. Der ist vor allem aus SEO-Sicht wichtig. Deswegen sollten im Titel unbedingt Ihr Name und eine Bezeichnung, beispielsweise „Producer“ oder „PR-Profi“, vorkommen.

So stoßen User, die nach Ihnen googlen, schneller auf Ihre Seite. Die Aufmachergrafik können Sie ebenfalls mit wenigen Klicks austauschen. Welche Größe das Bild haben muss, wird über dem aktuellen Bild angezeigt.

Multimedial aufstellen
Jetzt können Sie nach Herzenslust die neu enstandenden Unterseiten per Mausklick ansteuern und mit Content befüllen.

Zur Auswahl stehen Textfelder, Bilder, Trenner, Flash-Plugins, ein zweispaltiges Layout, Fotogalerien, Datei-Uploads, GoogleMaps, Video-Plugins sowie Vorlagen für Online-Shops. In der kostenpflichtigen Pro-Variante können Sie außerdem Sounddateien streamen und Dokumente direkt einbetten.

SEO-Optimierung, Teil 2
Ist die Seite fertiggestellt, geht es ans Feintuning. Unter dem Register „Settings“, können Sie Ihrer Seite eine Kurzbeschreibung für Google sowie Tags und einem Footer-Code versehen, um den entstehenden Traffic mit Tools wie GoogleAnalytics zu überwachen.

Außerdem können Sie die online gebaute Website als Archiv auf die Festplatte herunterladen und gegebenfalls an anderer Stelle auf eigenem Webspace hochladen. In den Tags sollten sowohl Ihr Name, als auch Schlüsselworter vorkommen, die Ihr Aufgabengebiet erfassen.

Mit Domain verknüpfen
Wenn Sie bereits eine Domain besitzen, die auf Ihre neue Seite verlinken soll, loggen Sie sich dafür bei Ihrem Provider ein. In den Einstellungen zu Ihrer Domain können Sie im Folgenden die „Frame-Weiterleitung“ auswählen und die Weebly-Domain eintragen. User, die dann Ihre Namensdomain in die Browserzeile eingeben, bekommen dann auch nur diese Url angezeigt.

Auf sich aufmerksam machen
Um Ihre Seite in den Rankings der Suchmaschinen nach oben zu bringen, sollten Sie sie so oft wie möglich als digitale Visitenkarte angeben und auf entsprechenden Unterseiten auf befreundete Seiten verlinken. Noch interessanter für Google ist allerdings ständig aktualisierter Content. Den schaffen Sie beispielsweise mit einem eigenen Blog. Wie Sie den einrichten, welches Blogsystem Sie benutzen sollten, wie Sie auf sich aufmerksam machen, wie Sie Ihren Blog optimieren und was Sie tunlichst dabei vermeiden sollten, erklären wir Ihnen im Folge-Ratgeber.

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