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Google wehrt sich gegen Kanzlerin-Kritik

Google hat die Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel an seinem Buchscan-Projekt zurückgewiesen. Laut Focus Online ließ der Internet-Konzern über seinen Justitiar erklären, dass Google keineswegs das Urheberrecht verletze und die unterschiedlichen Regeln einzelner Länder einhalte.

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Wörtlich sagte der Google-Justitiar für Deutschland, David Drummond, auf der Frankfurter Buchmesse: „Wir scannen keine urheberrechtlich geschützten Bücher in Europa ein. Und wir erkennen an, dass es für jedes Land eine andere Regelung geben kann.“

Kanzlerin Merkel hatte vor Eröffnung der Buchmesse in ihrem wöchentlichen Podcast gesagt: „Für die Bundesregierung ist klar: Das Urheberrecht muss auch im Internet seinen Platz finden. Deshalb lehnen wir es ab, dass ohne jeden urheberrechtlichen Schutz die Bücher einfach eingescannt werden, wie dies von Google gemacht wird. … Ich finde, wir müssen international darüber diskutieren, wie wir geistiges Eigentum schützen können und trotzdem die neuen technischen Möglichkeiten nutzen.“

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