Ex-NDR-Programmchef sprang in den Tod

Am Montag gab der Norddeutsche Rundfunk den Tod seines langjährigen Fernseh-Chefs Jürgen Kellermeier bekannt. Dieser sei im Alter von 70 Jahren "plötzlich und unerwartet" verstorben. Jetzt wurde bekannt: Kellermeier beging offenbar Selbstmord und stürzte sich aus dem dritten Stock seines Altbauhauses im Hamburger Stadtteil Winterhude in den Tod. Dies bestätigten sendernahe Quellen am Abend gegenüber MEEDIA, am Dienstag berichtet die "Bild" bundesweit über das tragische Ende Kellermeiers.

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Kellermeier wurde laut „Bild“ von seiner Ehefrau im Lichtschacht des Gebäudes tot aufgefunden. Über sein Motiv kursieren nur Spekulationen. 2004 hatte der 70-Jährige den NDR nach einer langen und erfolgreichen Karriere verlassen. Angeblich litt er zuletzt an Depressionen. Einen Abschiedsbrief gibt es nicht
Für Spekulationen, dass Kellermeier, der beim Sender unter anderem für alle Zulieferungen an die ARD zuständig war, in den Fall Heinze verwickelt sein könnte, gibt es aber offenbar keine Hinweise. Mit der vor einigen Wochen im Zusammenhang mit der Drehbuch-Affäre fristlos entlassenen „Tatort“-Chefin hatte Kellermeier eng zusammengearbeitet. „Bild“ zitiert NDR-Intendant Lutz Marmor: „„Ich habe mit ihm vor kurzem über Frau Heinze gesprochen. Er versicherte mir, dass ihn die Enthüllungen völlig unvorbereitet getroffen hätten. Seine Aussagen wirkten glaubwürdig.“

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