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Die besten Gadgets für Medienmacher

Als Journalist und Medienmensch jagt man vielen Trends hinterher. Ständig kommen die Kollegen mit neuen technischen Spielereien daher. Oder noch schlimmer: Sie haben ein Gadget entdeckt, dass ihnen tatsächlich die Arbeit erleichtert. Es stellt sich also die Frage: Welche lohnen sich wirklich? Wir haben Ihnen eine Auswahl der praktischsten Tools für Büro und Freizeit zusammengestellt. Vom richtigen Diktiergerät bis zur solarbetriebenen Laptoptasche.

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Unterwegs arbeiten
Wer mobil sein will, braucht ein Notebook. Wer wirklich mobil sein will, braucht ein Netbook. Die werden mittlerweile von jedem größeren IT-Konzern angeboten. Wenig falsch machen können Sie mit dem Original, dem Eee Pc, genauer dem 1101HA. 9,5 Stunden soll der Knirps bei vollem Betrieb durchhalten.

Befeuert wird das Netbook aus Intels Atom Z520 mit 1,33 GHz und 1 GByte Arbeitsspeicher. Auf der 160-GByte-Festplatte ist Windows XP Home installiert. Mit Bluetooth, LAN, WLAN, einem SDHC-Kartenleser und drei USB-Ports lassen sich Bilder schnell von der Kamera weiterverarbeiten. Der Preis: rund 360 Euro

Alles auf Band?
Ein Diktiergerät ist unerlässlich für die tägliche Arbeit. Doch die Auswahl ist riesig. Wer es opulent mag, greift zum Tascam DR-100. Die Vorteile: Ein robustes Metallgehäuse, die Aufnahmen werden direkt als Wav oder Mp3 gespeichert, vier eingebaute Kondensatormikrofone, zwei weitere XLR-Eingänge für externe Mikrofone, ein Speicher für vorgezogene Aufnahmen, Overdub-Funktion (Sprache oder Gesang können einer Aufnahme nachträglich hinzugefügt werden), Stativadapter, Aufnahme auf SDHC- und MMC-Karte, Batterie- oder Akkubetrieb, drahtlose Fernbedienung, Windschutz und Transporttasche. Die Tasten sind gut angeordnet, alles ist solide verarbeitet. Der Preis: 429 Euro

Wer es etwas einfacher mag, der greift zum WS-311M von Olympus. Das Gerät ist etwas größer als eine Streichholzschachtel und passt in jede Hosentasche. Ideal für Geschäftsreisende, die Wert auf leichtes Gepäck legen. Der WS-311M speichert alle gängigen Datentypen – Gesprächsdaten, Musik, Präsentationen oder Text Dokumente. Mit einem internen Speicher von 512 MB erlaubt der Knirps über 138 Stunden Aufnahmezeit. Der Clou: Zur Verbindung mit dem Rechner braucht es kein Kabel. Über eine Halterung lässt sich der Speicher als USB-Stick herauslösen und als Speichermedium direkt auslesen. Die Daten werden als Wav abgespeichert. Der Preis: 119 Euro

Wer viele Telefoninterviews führt, sollte sich noch einen Telefonmitschnittadapter zulegen. Der wird einfach zwischen den Anschluss für den Telefonhörer und das Aufnahmegerät geschaltet.
Link zum Shop

Video für die Westentasche
Die amerikanische Firma Pure Digital erfand die Sparte der Ultrakompaktcamcorder neu. Die Flip war die erste sogenannte Pocketkamera. Den Namen verdankt sie dem aufspringenden USB-Anschluss, der sich im Gehäuse der Kamera versteckt. Auch die Flip Mino hat jetzt einen Nachfolger bekommen, die Flip Mino HD. Sie verfügt über vier Gigabyte und kann laut Herstellerangaben bis zu 60 Minuten in voller HD-Auflösung aufnehmen. In der Praxis beschränkten sich Akkuleistung und maximale Aufnahmedauer auf knapp unter eine Stunde. Der Bildschirm ist allerdings etwas zu klein geraten. Die Schärfe lässt sich damit nur schwer messen. Das ist aber auch nicht Sinn dieses Geräts, denn wichtige Funktionen wie Blende und Fokus regelt die Flip automatisch. Nach etlichen Tests bei fällt das Fazit mehr als gut aus. Die Bildqualität der Flip ist schlichtweg überragend im Vergleich zur Größe des Geräts. Lediglich beim Ton muss der Anwender Abstriche machen. Durch die Kugelcharakteristik des integrierten Mikrophons nimmt die Kamera mehr auf als unbedingt notwendig. Also auch störende Hintergrundgeräusche. Der Interviewpartner sollte deswegen nicht weiter als 1,5 Meter von der Kamera entfernt stehen. Der Preis: rund 200 Euro im Internetversandhandel.

Wer es etwas preiswerter mag, kann getrost zur Creative Vado greifen. Diese kompakte, leichte Videokamera nimmt Ihre Erlebnisse mit einem Knopfdruck in VGA-Qualität auf. Wie bei der Flip, starten und stoppen Sie auch hier die Aufnahme mit einem Knopfdruck. Über das 2″-LC-Display können Sie sich Ihr Material sofort anschauen. Die 2 GB Speicher reichen für knapp zwei Stunden Video. Auch dieses Gerät verfügt über einen Digitalzoom. Dabei wird das Bild allerdings nur hochgerechnet – auf Kosten der Qualität. Der USB-Anschluss ist über ein eingebautes Kabel in das kleine Gehäuse integriert. Der Preis: Ab 71 Euro

In Bildern erzählen
Auf dem Foto-Markt hat sich in den letzten Jahren viel getan. Kompaktkameras gibt es schon für unter 100 Euro. Und selbst digitale Spiegelreflexkameras werden als preiswerte Sets mitsamt Objektiv immer günstiger. Diese Kit-Objektive können natürlich nicht mit eigens dazu gekauften Objektiven mithalten. Doch eine Mittelklasse-DSLR wie die Nikon D60 inklusive 18-55mm-Objektiv für aktuell 431,99 Euro beim Preisvergleich guenstiger.de reicht vollkommen aus, um den eigenen Artikel mit guten Bildern aufzuwerten.
Es muss aber nicht unbedingt eine Spiegelreflex sein. Die kompakte Canon PowerShot SX200 IS kommt mit Zwölf-Megapixel-Bildsensor und Zwölffach-Zoom beginnend bei 28 Millimeter (entspricht Kleinbild) daher. Die Canon liefert wenig Rauschen bis ISO 800, sogar volle manuelle Kontrolle über die Bildparameter und filmt in 720p-HD-Auflösung. Der Preis: ca. 270 Euro

Ohne Umwege zum Meeting
Ein Journalist muss sich nicht zwangsweise durch Urwälder oder Gebirgsketten schlagen. Doch ein Navigationsgerät kann wertvolle Hilfe leisten, wenn nicht wichtige Interviewtermine verpassen will. Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss nicht gleich 400 oder 500 Euro ausgeben. Wer viel unterwegs ist, findet im Navigon 1300 einen zuverlässigen Begleiter.

Hilfreich ist die Clever-Parking-Funktion (Informationen über Parkplätze am Zielort) sowie die Funktion POI-Click. Mit letzterer lassen sich auf der Karte dargestellte POIS gezielt mit einem Klick anzeigen, mit Adressinformationen und Rufnummer. Das dürfte vor allem für Journalisten interessant sein. Das Navi wird über den Zigarettenanzünder oder den USB-Anschluss aufgeladen. Bei Bedarf kann der Benutzer das Gerät auch ohne externe Stromversorgung nutzen. Zum Beispiel in Fußgängerzonen. Der Preis: 129 Euro

Strom für unterwegs
Wo nun das ganze Equipment unterbringen? In einer Tasche natürlich. Dafür empfiehtl sich aber nicht irgendeine. Warum nicht eine Tasche benutzen, die all Ihre Gadgets unterwegs auflädt.

Die Schweizer Taschenmanufaktur sakku stellt Taschen mit eingebauten, biegsamen Solarzellen. Die Taschen gibt mit unterschiedlich großen Solarpanels, mit integriertem Akku oder ohne. Preis: ab 175 Euro
Link zum Shop: http://www.sakku.ch/produkte.html

Unterwegs surfen
Ohne Internetanbindung würde der Journalist unterwegs um Jahre zurückgeworfen. Dafür gibt es mehrere Lösungen. Internetsticks gibt es von jedem Mobilfunkanbieter. Bei Fonic zahlt der Kunde 2,50 Euro pro Tag ohne Laufzeit, bei O2 21,25 Euro pro Monat mit zwei Jahren Laufzeit. Allerdings mit begrenztem Datenvolumen.

Hier muss jeder User schauen, welcher Tarif besser zu den eigenen Surf-Gewohnheiten passt. Iphone-User mit einer Datenflatrate können sich den USB-Stick sparen. Tools wie Netshare machen aus dem Iphone ein Modem. Per Bluetooth oder Kabel stellt das Notebok dann über das Smartphone die Verbindung ins Netz her.

Keine Sendung mehr verpassen
Ein mobiler DVB-T-Fernseher lohnt sich nur in den seltensten Fällen. Sie sind zu teuer und bieten nur selten vernünftige Qualität. Die bessere Variante: Ein DVB-T-Empfänger für das Notebook. Bewährt haben sich die Modelle von Terratec. Die Cinergy T USB XXS bringt alles mit, um Notebook oder PC in einen Fernseher mit Videorekorder und viele weiteren Funktionen zu verwandeln: Mini-Stabantenne und Fernbedienung inbegriffen.

Ein Netzteil wird nicht benötigt. Ganz einfach nehmen Sie das laufende Programm auf die Festplatte Ihres Rechners auf und können Sie zum Beispiel alle Folgen Ihrer Lieblingsserie später auf eine DVD brennen. Preis: ab 40 Euro

In Verbindung bleiben
Im Büro spalten sich die Smartphone-Nutzer zu guter letzt in zwei Lager: Iphone-Süchtige und Blackberry-Jünger. Beide haben Vorteile, beide kleine Nachteile. Das Iphone versteht beim Browsen keine Flash-Anwendungen und besitzt keine richtige Tastatur, das Blackberry lässt sich nur vernünftig als Business-Handy nutzen.

In der Freizeit fehlen die vielen Apps, die das Iphone für viele zum ultimativen digitalen Begleiter machen. Das Iphone gibt es in Deutschland nur in Verbindung mit einem T-Mobile-Vertrag (für maximal 119 Euro), das aktuelle Blackberry Storm mit einem Vodafone Vertrag für knapp 400 Euro.

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