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Protest gegen Merkel in „Einkaufaktuell“

Die deutschen Zeitungsverleger erwägen weitere Schritte gegen die Postwurfsendung "Einkaufaktuell" der Deutschen Post AG. Die mit Prospekten in Plastik geschweißte Publikation hatte am vergangenen Samstag eine Wahlanzeige Angela Merkels und ein als Werbung gekennzeichnetes Interview mit ihr abgedruckt. BDZV-Referent Christian Eggert nennt das "in hohem Maße bedenklich".

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Nach einem Bericht des „Kölner Stadtanzeigers“ will der BDVZ die Wahl-Ausgabe unter anderem in einem Berufungsverfahren vor dem OLG Hamburg thematisieren, wo es um die Legitimität der Publikation – und ihres Vertriebswegs – selbst geht. Die Verleger gehen seit Jahren gegen „Einkaufaktuell“ vor, das in hohen Millionenauflagen unadressiert verteilt wird.
In der Ausgabe vor der Bundestagswahl war das Merkel-Titelbild als „Anzeige“ deklariert, zugleich wurde auf ein „Interview“ im Heft verwiesen. Dort trat – wiederum in einer Anzeige, aber ausgewiesen als „Titelthema“ – „Einkaufaktuell“ als Fragesteller auf.

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