Kritik an tödlichem Rettungseinsatz

Afghanische und internationale Journalisten haben sich empört über die Befreiungsaktion für den "New York Times"-Reporter Stephen Farrell geäußert, bei der am Mittwoch fünf Menschen ums Leben kamen. Offenbar haben die Einsatzkräfte den Leichnam des einheimischen Dolmetschers Sultan Munadi liegen lassen.

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Mehr als 50 Menschen demonstrierten am Grab Munadis, dessen Leichnam später geborgen wurde, gegen „doppelte Maßstäbe“ der britischen Militäreinheit. Nach Aussagen von Militärsprechern sei unklar, ob Munadi von britischem oder Taliban-Feuer getroffen worden sei. Der Mitarbeiter Farrells studierte in Deutschland Politik, die „Welt“ dokumentiert seinen letzten Blog-Eintrag.

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