Spiegel vollzieht Vermarktungs-Fusion

Wie bereits seit längerem angekündigt, vollzieht der Spiegel nun die Fusion der Print- und Online-Vermarktung. Der Verlag bestätigte auf Nachfrage einen Bericht des Branchendienstes "Horizont", wonach bei der Zusammenlegung rund zehn Prozent der Stellen wegfallen. Chef der neuen Kombi-Unit wird Norbert Facklam, der zuvor den Print-Anzeigenverkauf verantwortet hatte.

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Im Zuge der Neuordnung hatte die langjährige Geschäftsführerin des hauseigenen Web-Vermarkters Quality Channel, Stefanie Lüdecke, bereits ihren Posten aufgeben müssen. Nun wird es neben dem Sales-Bereich eine Unit Media-Marketing / Anzeigen-Disposition sowie das Ressort Business Development.
Wie „Horizont“ unter Berufung auf Spiegel-Chefvermarkter Christian Schlottau berichtet, bleibt der QC formal zunächst als eigenständiges Unternehmen bestehen und verleast quasi seine Mitarbeiter für die nächsten Jahre an den Verlag. Neben Online-Kunden will der Spiegel künftig auch verstärkt externe Print-Titel für die Vermarktung gewinnen.

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