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Französiche AFP vor Verstaatlichung

Die französiche Agence France Presse (AFP), eine der größten Nachrichtenagenturen der Welt, soll verstaatlicht werden. Bereits letzte Woche bereitete AFP-Präsident Pierre Louette die 2900 Mitarbeiter auf "tiefgreifende Veränderungen" vor. Bis zum Frühjahr 2010 will die AFP mit der Sarkozy-Regierung einen Gesetzentwurf vereinbaren, der die Agentur in eine staatliche Kapitalgesellschaft umwandelt, die über öffentliche Mittel verfügt.

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Aktuell kommen knapp 40 Prozent des Budgets der AFP aus öffentlicher Hand, mehr Staatsgeld bekommt keine andere Agentur.

Kritiker fürchten um die Unabhängigkeit der Agence France Presse. Louette hält die Besorgnis für unbegründet. Er weist darauf hin, dass die französische Regierung traditionell die Informationspresse fördere. „Die Medien bleiben aber dennoch unabhängig.“

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