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VDD wehrt sich gegen NDR-Vorwürfe

Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) weist die Vorwürfe des Norddeutschen Rundfunks (NDR) zurück, von den Drehbucheinkäufen der ehemaligen Fernsehfilmchefin Doris Heinze gewusst zu haben. Das berichtet Spiegel Online. Zwar habe der VDD eingeräumt, dass es "vermehrende Zeichen" für eine Vetternwirtschaft gegeben habe, jedoch sei dieser Verdacht als Beweis vor Gericht nicht tauglich.

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Der Pressesprecher des NDR, Martin Gartzke, hatte dem Verband unterstellt, Kenntnisse über den Drehbuchskandal zurückgehalten zu haben. Darüber hinaus stellte er in seinen Vorwürfen das Selbstverständnis der Drehbuchautoren in Frage und beklagte, dass der Verdacht aus moralischer Sicht hätte offengelegt werden müssen.

Zuvor hatte sich VDD-Vorstandsmitglied Pim Richter zu Wort gemeldet, bereits fast drei Jahre Hinweise auf Heinzes verdeckten Tätigkeiten und die ihres Ehemannes gehabt zu haben. Der „Spiegel“ hatte Richter mit folgenden Worten zitiert: „Niemand wollte es sich aber mit einer so mächtigen Institution wie Doris Heinze verscherzen.“ Darüber hinaus betonte der VDD, dass es sich bei den Hinweisen jedoch nur um Gerüchte gehandelt habe, die in der Branche kursierten.

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