Amiando wächst um 200 Prozent

Lange Funkpause: Das letzte Mal, dass man was von Amiando.de hörte, war, als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg das Münchener Start-up besuchte. Das war im Oktober 2008. Jetzt meldet sich das Team um den Vorstandsvorsitzendern Felix Haas mit beeindruckenden Zahlen zurück: Im ersten Halbjahr 2009 steigerte Amiando seinen Umsatz – im Vergleich zum Vorjahr – um 200 Prozent. Mittlerweile betreiben die Münchner ein globales Unternehmen mit einem Umsatz von mehreren Millionen Euro.

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„In diesem Jahr werden wir ein Euro-Ticket-Volumen in einem niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich bewegen“, sagt Haas. „Unser Umsatz wird dabei in einem niedrigen einstelligen Millionen-Bereich liegen.“

„Mit unserer Online-Software für Eventorganisation machen wir es inzwischen für Veranstalter zu einem Kinderspiel, die Möglichkeiten von Internet, Web2.0 und Social Media perfekt auszunutzen“, sagt Haas. Einladungen und Tickets lassen sich bequem über die Plattform verwalten und verschicken. Zusätzlich können sich die Teilnehmer eines Events über das Portal vernetzten. Zu den Kunden der Plattform gehören BMW, die Messe Köln oder auch das US-Technologie-Blog TechCrunch.

Im Vergleich zu den meisten einheimischen Start-ups gelang Amiando sogar der Sprung über die deutschen Grenzen hinweg. „Wir erzielen mittlerweile mehr als 55 Prozent unseres Umsatzes außerhalb der deutschsprachigen Region“, sagt Haas. „So betreuen wir Events in weltweit über 200 Städten.“

Besonders stolz ist Haas auf den Fakt, dass 90 Prozent aller Nutzer, die das Unternehmen im Jahr 2007 als Kunden gewinnen konnte, auch 2009 Amiando-Produkte nutzen.  

Amiando wurde Ende 2006 gegründet. Zu den Investoren gehören Wellington Partners, Team Europe Ventures von Lukasz Gadowski und AdInvest. In Bezug auf das Wachstum sind die Pläne für das nächste Jahr noch ehrgeiziger: „Wir wollen im kommenden Jahr unsere Umsätze verdreifachtem und mit weiteren Produkten unsere Erfolgsgeschichte weiter schreiben.“

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