Netscape-Gründer will Skype kaufen

In der Netzwelt bahnt sich ein Milliarden-Deal an. Laut dem US-Blog "Techcrunch" erwägt Ebay, die 2,6 Milliarden US-Dollar teure Tochter Skype zu veräußern. Offenbar ist ein Bieter-Konsortium um Netscape-Gründer Marc Andreesen mit einem konkreten Angebot an das Internet-Auktionshaus herangetreten. Ursprünglich plante Ebay, den Internet-Telefondienst Skype 2010 an die Börse zu bringen.

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Laut Techcrunch will das US-Auktionshaus mindestens zwei Milliarden Dollar für Skype erlösen. Anscheinend sind neben Andreesen auch die Skype-Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis an einem Rückkauf interessiert.

Mit den Skype-Gründern hat Ebay allerdings seine Schwierigkeiten. Bei dem Skype-Kauf im September 2005 übernahm Ebay zwar das Unternehmen, allerdings nicht die zugrundeliegende P2P-Software, die für VoIP-Telefonie notwendig ist. Diese wird immer noch von Zennstrom und Friss lizensiert bereitgestellt. Ebay hat es bis heute nicht geschafft, eine funktionierende Alternative zu entwickeln.

Laut Ebay-Chef John Donahoe will sich das Auktionshaus wegen „begrenzter Synergien mit Ebay und PayPal“ von dem Telefondienst trennen. Skype ist mit 480 Millionen registrierten Nutzern der weltweit größe kombinierte Messaging- und Telefondienst und erwirtschaftete im letzten Quartal 170 Millionen US-Dollar. Skype gilt als ein ernstzunehmender Konkurrent für klassische Telekommunikationskonzerne.

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