Rowohlt zieht Klage zurück

Der Buchverlag Rowohlt zieht seine Klage gegen den "Spiegel" zurück. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, haben sich die Parteien jetzt gütlich geeinigt. Das Magazin hatte ein Porträt über Daniel Kehlmann veröffentlicht, den Rowohlt als unzulässige Rezension des neuen Buches "Ruhm" wertete.

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Der Verlag hatte im Januar Rezensionsexemplare an verschiedene Redaktionen herausgegeben, denen eine Vertraulichkeitserklärung und eine Sperrfrist beigefügt war. Bei Zuwiderhandlung sei eine Konventionalstrafe von 250.000 Euro vorgesehen gewesen. Der „Spiegel“ veröffentlichte sein Porträt deutlich vor der Frist. Das Hamburger Landgericht hatte bereits im Juni eine gütliche Einigung vorgeschlagen.

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