Die 20 besten Apps für das iPhone

Zwei Jahre nach seinem Debüt ist das iPhone längst zum Goldstandard unter den Smartphones avanciert. Keine Frage: Das Apple-Handy bietet den komfortabelsten Weg, mobil die wichtigsten Infos aus dem Web zu bekommen – vor allem auch dank der schier unendlichen Anwendungen, die in Apples App Store heruntergelanden werden können. Zwanzig der interessantesten Applikationen haben wir für Sie zusammengestellt – vom Mobile Banking bis zur Video-Schnitt-Software.

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FT.com
Die britische Financial Times bietet mit ihrer kostenlosen App Wirtschaftsinformationen aus erster Hand. Neben Artikeln gibt es aktuell Marktdaten. Dreht man die Seite mit Börsenindizes ins Querformat, erhält man eine Weltkarte mit allen wichtigen Indizes und ihrer prozentualen Veränderung. Einen Währungsrechner hat die App auch. Bis zu drei vollständige Artikel pro Monat sind kostenfrei. Wer sich registriert, erhält bis zu sieben Texte und kann Portfolio-Daten speichern. Die freien Texte lassen sich per Mail versenden oder fürs spätere Lesen speichern.
+ Gelungene Menüführung, guter Einsatz von Hoch- und Querformat
Niedrige Anzahl frei verfügbarer Artikel
 
Fazit: Für wirtschaftlich Interessierte mit einem globalen Informationsanspruch sowie Interesse für Finanzmärkte ein absolutes Muss in der Jackentasche.

WSJ.com – The Wall Street Journal
Auffällig ist die Menü-Dreiteilung in: Article, Video und WSJ Radio. Die App nutzt also die multimedialen Möglichkeiten des iPhones voll aus. Ein WLAN-Empfang ist für die Nutzung von Vorteil. Die Texte findet man in den beiden Hauptkategorien „What’s new“ und „Markets“. Hat man einen Text gelesen, wischt man mit dem Finger, wie bei den Fotos, zum nächsten Artikel. Die Text kann man speichern oder per Mail weiterleiten. Die Navigationsleiste blendet sich nach wenigen Sekunden aus, um mehr Platz für den Text und die Anzeige zu haben. Ein Fingertipp und sie ist wieder da. Über den „More“-Button hat man Zugrifft auf Rubriken wie „Europa“ als auch Angebote wie „All Things Digital“ oder „Barron’s“ .
+ Enorm viele Inhalte für einen kostenlosen Zugang
Ein Werbebanner im unteren Bereich wird zum ständigen Begleiter
Fazit: Eine großartige inhaltsgetriebene App, die perfekt mit den multimedialen Möglichkeiten des Smartphones spielt. Die Messlatte für die internationale Info-Elite.  

Email ´n Walk
Sind Sie schon mal beim Email-tippen gegen einen Laternenpfahl gerannt? Damit ist nun Schluss. Bei Email ´n Walk sieht man durch das transparente Eingabefeld, was vor einem für Hindernisse auftauchen. Dazu schaltet die App einfach die iPhone-Kamera hinzu. Sehr praktisch, leider funktioniert das nicht beim SMS-Schreiben. Wenn man die Mail abschicken will, wechselt die App in das normale Mail-Programm. Hier gibt man noch den Empfänger ein und klickt dann auf senden. Für diesen letzten Schritt bleibt man besser stehen.
+ Tolle Kombination aus Mail und Kamera-Funktion.
Funktioniert leider nicht bei SMS
Fazit: Eine App mit hohem Fun-Faktor und gut für Menschen, die nicht zwei Dinge auf einmal können: Auf die Straße schauen und tippen

Mobile Navigator Navigon
Der Mobile Navigator ist eine vollwertige Navigationssoftware, wie man sie aus dem Auto kennt. Mit Sprachausgabe und dynamischer Routenberechnung (ab iPhone 3G mit GPS-Chip). Größere Autobahnkreuze und -ausfahrten werden fotorealistisch angezeigt, um beim Spurwechsel den Überblick zu behalten. Die App gibt es mit Karten für ganz Europa, Nordamerika oder die Dach-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Hotels, Tankstellen, Geldautomaten, Banken und vieles mehr, findet man über die Rubrik „Sonderziele“. Im Routenprofil kann man eingeben, ob man mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist. Damit löst sich das Navigationsgerät vom Fahrzeug. Ein Update mit Verkehrsfunkinformationen (TMC) ist geplant.
 
+
Vollständiges Navigationsgerät mit Sprachausgabe. Zielführung bis zum eigentlichen Ziel – auch außerhalb des Autos.
 
Großes Datenvolumen (1,7 GB). Verwirrende Adresseingabe: Unter „Adresse eingeben“ hat man kein Zugriff auf sein Telefonbuch, sondern muss zurück zur Startseite. Die Navigation saugt kräftig am Akku.
Fazit: Navigon hat im Wettrennen der Navigationssoftware-Anbieter die Nase mit dieser App vorn. Es nutzt vollständig die Möglichkeiten des GPS-Chips und des digitalen Kompass aus. In fremder Umgebung und auf Reisen wird das iPhone damit zum unverzichtbaren Begleiter.

MEEDIA
Für Menschen in Medienberufen ist dies eine „Muss-ich-haben-App“. Die Redaktion liefert tagesaktuelle Nachrichten aus den Bereichen Print, Fernsehen, Online und Radio. Die Artikel kann man per Mail, SMS und Twitter weiterleiten. Spannend für Medienmacher ist die Übersicht der aktuellen Seite 1 großer deutscher Zeitungen. Gleiches gibt es mit den Schlagzeilen der wichtigsten Online-Portale. Hintergrund und Meinung findet man in den persönlichen Blogs der Redakteure. Auch Herausgeber Dirk Manthey greift in die Tasten.  
+ Alle wichtigen Informationen zur Medienbranche in einer App.

Artikel lassen sich nicht für die Offline-Nutzung speichern.
Fazit: Wer in der Medienbranche tätig ist, bekommt hier mit einem übersichtlichen Layout und klarer Menüführungen einen schnellen Überblick, was heute für ihn wichtig ist.

iOutBank Pro – Mobile Banking
Alle Umsätze auf allen Bankkonten im Blick. Die App fragt über eine verschlüsselte Verbindung alle Umsätze auf den hinterlegten Bankkonten ab. Das funktioniert mit Konten bei Banken, Sparkassen Volks- und Raiffeisenbanken, die das Onlinebanking mittels FinTS mit PIN/TAN oder HBCI+ anbieten. So hat man seine Finanzen auch unterwegs im Blick. Die App ist passwortgeschützt, also auch wenn jemand anders das iPhone aus dem Standby erweckt, kann er keine Umsätze sehen, es wird wieder nach dem Passwort gefragt. Wer sein komplettes Online-Banking auf dem iPhone abwickeln will, kann hier TAN-Listen hinterlegen und damit Überweisungen sowie Lastschriften abwickeln. Legt man eine neue Überweisung an, kann man den Empfänger wie aus dem Adressbuch wählen, denn die App speichert alle Empfänger, die mal Geld von einem überwiesen bekommen haben.
+ Alle Kontobewegungen bei unterschiedlichen Banken auf einem Screen.
Man muss die HBCI-Zugangsdaten bei der eignen Bank erfragen.

Fazit: Das Einloggen in unterschiedliche Online-Banking-Plattformen entfällt. Man hat auf die Schnelle seine Finanzen im Überblick oder man wickelt gleich seine kompletten Finanztransaktionen unterwegs ab.

Radio.de
Mit dem iPhone hat man einen Weltempfänger in der Tasche. Radio.de vereint über 3.000 Sender in der App. Einsteigen kann man über die „Tipps der Redaktion“ oder die „Top 100 Sender“. Wer genauer weiß, was er hören möchte, sucht nach Genres, Sprachen oder Städten.
Tango aus Finnland oder Samba aus Brasilien oder einfach mal in den FC St. Pauli-Podcast reinhören. Registriert man sich bei radio.de, kann man auf dem iPhone seine Lieblingssender als Favoriten speichern, Stichwörter vergeben und den Sender bewerten.
+ Großartige Aggregation, man muss nicht mehr mehrere Apps unterschiedlicher Sender nutzen.
WLAN sollte vorhanden sein, sonst ist die Sound-Qualität kein Vergnügen.
 
Fazit: Eine tolle Alternative zum Formatradio. Mit der Radio-Reise um die Welt, entdeckt man neue Künstler und Musikstile. iPhone in die Dockingstation stellen und aufdrehen.

 
iBowl
Entspannung und Bewegung für Zwischendurch. Bürohocker schieben zwischen zwei Meetings eine Kugel. Mit iBowl hat man die Wahl zwischen drei Bahnen. Finger auf die Bowlingkugel, mit dem iPhone Schwung holen, Finger hochnehmen und dem iPhone den richtigen Dreh geben. Wer es richtig macht, schmeißt alle zehn Kegel um – Strike! Das Publikum jubelt. Das kostenlose Spiel nutzt sehr geschickt den Bewegungssensor des iPhones. Wie stark, lässt sich in drei Stufen einstellen. Den Punktestand nach zehn Runden kann man direkt den Freunden auf Facebook mitteilen. Sind andere Spieler online, kann man unter „Tournament“ gleich ein Bowling-Turnier mitspielen.
 
+ Entspannung für eine Zigarettenlänge.
Man muss mit vollformatiger Unterbrecherwerbung leben, aber die kann auch sehr unterhaltend sein.
Fazit: iBowl bringt den amerikanischen Volkssport in toller Optik auf das iPhone. Der Einsatz des Bewegungssensors ist ebenfalls großartig gelöst. 

stern.de
Die stärke des „sterns“ sind seine Bilder. So ist neben den Top News gleich der zweite Button im unteren Menü „Bilder“. Auch oben in der Menüleiste, gleich neben dem Reload-Button, gibt es ein Symbol für die Bildübersicht. Im Vollformat kann man durch die Fotos des Tages blättern. Auf Wunsch klickt man den beschreibenden Text hinzu. Doch der stern setzt auch auf Videos. Die Rubrik „Politik“ gehört noch mit zu den Menüpunkten auf der Startseite. Alle weiteren Ressorts findet man unter „Mehr“. Hier liegt auch die Speicherfunktion für Artikel, um sie später – eventuell auch ohne Online-Verbindung – lesen zu können. Artikel lassen sich per Mail weiterleiten oder bei Twitter und Facebook empfehlen.
+ Viele und großartige Bilder. Speicherfunktion für Artikel.

Fazit: Zu den Top-Themen gibt es neben Text auch meist etliche Bilder und einen Video-Beitrag. Über die Empfehlungsfunktion finden die Meldungen Zugang zur Social Media Welt.

Xing
Die App des Business-Netzwerks bietet fast alle Funktionen, die man von der Webseite kennt. Man kann Leute suchen, sie anschreiben oder als Kontakt hinzufügen. Man sieht, welche Besucher auf dem eigenen Profil waren und hat die Neuigkeiten seiner Kontakte im Blick. Natürlich kann man auch seine eigenen Status-Meldung aktualisieren. Neue Kontaktwünsche werden mit einer kleinen rot-weißen Zahl angezeigt und sind schnell angenommen oder abgelehnt. Die gesammelten Adressdaten aller Bekannten und Kollegen zu haben ist praktisch, weil man mit einem Klick auf die Telefonnummer oder Mailadresse in Kontakt treten kann.
 
+ Man kann Kontakten einen eigenen Klingelton zuweisen.
Kontaktdaten lassen sich nicht ins iPhone-Adressbuch übernehmen.
Fazit: Andere Menschen halten dem Nutzer das Adressbuch auf dem neuesten Stand. Bei den häufigen Jobwechseln in der Medienbranche ist das sehr praktisch. Doch leider bleibt Xing verschlossen, der Export von Adressdaten ins eigene Telefonbuch ist nicht vorgesehen.
  
Quickoffice Mobile Office Suite
Es wäre schon enorm praktisch, wenn man unterwegs noch einen Satz in einem Text oder einige Zahlen in einer Tabelle ändern könnte. Doch noch ist das iPhone kein Laptop-Ersatz. Einen großen Schritt in diese Richtung macht jedoch Quickoffice. Mit der App wird das Bearbeiten von Word- und Excel-Dateien möglich. Man kann neue Dokumente erstellen oder bestehende bearbeiten. Neue Dateien kommen per Mailanhang auf das iPhone. Dazu muss die Mailadresse bei Quickoffice angemeldet sein und man leitet den Anhang an einen Quickoffice-Server weiter. Komplex, aber nicht unmöglich. Hintergrund sind die Zugriffsbeschränkungen von Apple auf das Dateisystem des Smartphones. Leichter geht es per WLAN. Da schiebt man im Browser Dateien zwischen Rechner und iPhone hin und her.

+ Dateizugriff auch auf Apples iDisk möglich.
Umständlicher Weg Mailanhänge bearbeiten zu können.

Fazit: Quickoffice macht das iPhone zum Mini-Laptop. Dateien können nun auch unterwegs bearbeitet, gespeichert und weitergeleitet werden. Die App zeigt neben Word und Excel-Dokumenten auch PDF, PPT, JPG und MP3-Dateien an.

Animoto
Musikvideos schneiden, ohne Vorkenntnisse. Für ein kostenloses 30-Sekunden Video wählt man fünf bis zehn Bilder aus den eigenen Fotos aus. Die Reihenfolge kann man selbst festlegen, danach wählt man die Musik aus. Dazu hat man die Auswahl aus 15 Genres. In der Übersicht gibt man dem Video noch ein Titel und dann klickt man „Create Video“. Alles wird auf den animoto-Server hochgeladen. Schlaue Algorithmen berechnen die Zusammenstellung, fügen Überblendungen und die Musik ein. Gefällt einem das Arrangement nicht, klickt man „Remix“ und gibt dem Rechner eine zweite Chance. Das fertige Video kann man herunterladen, um es später ohne Online-Verbindung anzuschauen oder per Mail versenden.

+
Netter, emotionaler Bildergruß, der einen professionellen Eindruck hinterlässt.
Nur 30-Sekunden-Clips in der kostenlos-Variante möglich. Videos in voller Länge kosten 30 Dollar pro Jahr.
Fazit: Animoto belebt jede Präsentation mit Bildern, egal ob Privat oder im Job. Die Clips sind wie Musikvideos geschnitten und hinterlassen einen professionellen Eindruck beim Betrachter. Direkt vom iPhone, mit den eigenen Fotos, ein Video zu schneiden ist extrem einfach und erfordert keinerlei Kenntnisse. 

Shazam
Von wem ist das Lied noch mal? Diese Frage bleibt mit Shazam nicht länger unbeantwortet. Man hält das iPhone für rund zehn Sekunden vor den Lautsprecher und dann verrät einem die App den Namen des Künstlers oder der Band sowie den Songtitel. Im Idealfall sieht man das Plattencover, einen Link zu iTunes als auch zum passenden YouTube-Musikvideo. Wer es ganz genau wissen will, kann die Biografie oder Diskografie des Künstlers oder der Band aufrufen.
 
+ Extrem hohe Trefferquote.
Störgeräusche verringern die Trefferquote. Es werden vor allem populäre englischsprachige Titel erkannt.
Fazit:  Eine Funktion, die einen immer wieder staunen lässt. Bei Pop- und Unterhaltungsmusik ist die App mit ihrer hohen Erkennungsrate einfach unschlagbar.

TwittMS

Twitter statt SMS. Mit dieser App legt man sich seine wichtigsten Kontakte mit Foto-Icon auf den Touchscreen. Der sieht dann aus wie der normale iPhone-Bildschirm. Man kann die Icons auch genauso arrangieren und verschieben. Klick man auf ein Foto öffnet sich der bisherige Dialog – genau wie man es von der SMS-Anwendung auf dem iPhone kennt. Der Clou: Die Texte werden als Direct Message über Twitter verschickt. Der Vorteil: Keine SMS-Kosten und man muss keine Handynummer kennen.
+ Toll gemachte Grafik und Menüführung. Es fühlt sich an, als ob man eine SMS schreibt und verschickt.
Der Empfänger muss bei Twitter registriert sein
Fazit:  TwittMS nutzt nur einen Teil von Twitter, nämlich die Direct Message, die nur der Empfänger lesen kann. Die Menüführung ist so gut gemacht, dass sie der SMS-Funktion harte Konkurrenz macht.

Urbanspoon
Die App ist ein Restaurantführer, der Nützliches mit dem (meist männlichen) Spieltrieb perfekt vereint. Die drei Räder auf dem Startbildschirm sehen aus wie eine Slot-Maschine. Sie stehen für den Stadtteil, die Küchenrichtung und die Preiskategorie. iPhone schütteln und die Räder beginnen sich zu drehen, man hört das Geräusch eines „einarmigen Banditen“. Das Ergebnis bestimmt der Zufall, außer man setzt eins der Räder bewusst fest, weil man unbedingt französisch essen gehen will. Auf der Ergebnisseite erfährt man, wie viele der anderen Nutzer dieses Restaurant mochten. Neben Kurzbeschreibung, Adresse (für die Routenberechnung) und Telefonnummer (für die Reservierung), findet man auch Einzelbeschreibungen von Nutzern.
+ Großartige Antwort auf die Frage: Wo wollen wir heute essen?
Bislang sind nur Restaurants in den USA, Australien und Großbritannien verfügbar.
Fazit: Gelungene Aggregation nutzergenerierter Restaurantbesprechungen. Besonders nützlich ist die „View the menu“-Funktion. Ist kein Link zur Webseite hinterlegt, laden Nutzer ein Foto der aktuellen Speisekarte hoch.

MobileTV Lite
T-Mobile bringt Fußball und Fernsehen aufs iPhone. Mit der App MobileTV Lite kann man das Angebot testen. Mit Liga total kann man sämtliche Spiele der ersten und zweiten Bundesliga live und werbefrei schauen. An Spieltagen gibt es auch zusammenfassende Spielberichte und eine Konferenzschaltung. In den Tagen dazwischen werden die 14 Kanäle mit Inhalten unter anderem von ARD (Tagesschau in 100 Sekunden), ProSieben, SAT 1, kabel eins, N24, n-tv und Eurosport bestückt. Die unterschiedlichen Pakete lassen sich als Tages- oder Monatsabo buchen.
+ Ortsunabhängig in ganz Deutschland Fußball live verfolgen – der Familienfriede bleibt erhalten.
Funktioniert nur im UMTS-Netz, WLAN-Empfang muss man deaktivieren, was die Bildqualität nicht unbedingt verbessert
Fazit:  Fußball ohne Werbung immer und überall – eine tolle Vorstellung. Doch bei einer Bildschirmdiagonalen von neun Zentimetern erkennt man in der Totalen Spieler und Ball nur grob. Das Bild wirkt mitunter verschwommen. Die anfallende Datenmenge wird nicht auf das Inklusiv-Datenvolumen angerechnet.

Flighttrack Pro
Wer häufiger mit dem Flieger unterwegs ist, wird diese App lieben. Sie zeigt weltweit alle Flüge an. Beispielsweise alle Verbindungen mit der Lufthansa von Hamburg nach München. Ist ein Flieger gerade unterwegs, wird seine Position auf einer Landkarte angezeigt. Außerdem erfährt der Nutzer, ob die Maschine Verspätung hat, an welchem Terminal sie ankommt, welcher Flugzeugtyp es ist und wie das Wetter am Zielort ist. Wer seien Reise über Tripit.com bucht, kann alle Reisedaten mit dieser App synchronisieren und hat damit alle Reisedaten bei sich.
+ Verspätungen in Echtzeit sehen, das kann helfen, wenn es mal wieder eng mit der Fahrt zum Flughafen wird.
Keine Check-In oder Flugbuchung möglich.

Fazit: Praktische Anzeige von Verspätungen bei Flugreisen. Alle Flieger, die derzeit unterwegs sind mit Position in der Landkarte anzeigen. Wer Langeweile hat, schüttelt sein iPhone und es wird ein Zufallsflug angezeigt.
Cab4Me – Get a taxi
Nach einem Geschäftstermin in einer fremden Stadt möchte man zurück zum Bahnhof, doch wie ist die Nummer der Taxizentrale? Bevor man mühsam googelt, klickt man besser auf die App Cab4Me. Das Programm ermittelt den aktuellen Standort und zeigt ihn in Google Maps an. Taxi-Stände in der näheren Umgebung werden ebenfalls angezeigt. Einfach auf den eigenen Standort klicken und alle verfügbaren Taxiunternehmen werden mit Rufnummer und Nutzerbewertung angezeigt. Ein Klick auf den Suchtreffer bringt weitere Details. Beispielsweise, ob man mit Karte bezahlen kann und wie viele Fahrzeuge verfügbar sind. Hat einem die Fahrt mit dem jeweiligen Taxi gefallen, kann man die Rufnummer bei den Favoriten speichern.
+ Eine Anrufliste zeigt die zuletzt gewählten Taxi-Rufnummern. Die App funktioniert weltweit.

Fazit:  Die App ist praktisch und nutzt sehr gut die Einbindung von Google-Maps sowie dem eigenen Standort. Die Darstellung der einzelnen Taxiunternehmen ist ansprechend gemacht. Sollte ein Taxiunternehmen fehlen, können Nutzer es den Münchner Entwicklern direkt aus der App melden.

Post Mobil

Wo ist hier eine Post in der Nähe und bis wann hat die auf? Die Post-eigene App verrät es einem. Neben der Filialsuche kann man auch Briefkästen, Postleitzahlen und das richtige Porto für seine Sendung finden. Auch die Online-Sendungsverfolgung von Paketen und Einschreiben in Post Mobil ist eine praktische Funktion. Porto verkauft einem die App auch gleich – allerdings nur für Postkarten und Standardbriefe.
+ Alle Antworten zu Fragen rund um die Deutsche Post in einer App.
Handy-Porto ist eine tolle Idee, doch mit 40 Cent Aufschlag zu teuer.
Fazit: Die App erkennt den Standort des Nutzers und errechnet daraus die Entfernungen zu Filialen oder Briefkästen. Wenn keine Briefmarke zur Hand ist, ist der Zahlencode des Handy-Portos eine schnelle, aber nicht gerade günstige Alternative.

New York Times

Die App eröffnet mit den neuesten Nachrichten aus der Redaktion der angesehenen Tageszeitung. Per Pfeil kann man sich durch die Artikel klicken. Auf der unteren Menüleiste steht als zweites die Rubrik „Popular“. Hier findet man die Artikel, die bislang am häufigsten per Mail von Nutzern verschickt wurden, somit dürften es auch die Interessantesten sein. Die Artikel lassen sich also per Mail verschicken oder für späteres Lesen speichern. Wem die Schrift auf dem Touchscreen zu klein ist, klick auf T+, bis die Buchstaben eine angenehme Lesegröße haben. Eine Suchfunktion existiert ebenfalls.
 
+ Großartiger Journalismus, thematisch auch über den Tellerrand der USA blickend.
Die Artikel sind mitunter etwas lang, um sie auf dem kleinen Bildschirm vollständig zu lesen.
Fazit:  Ein beeindruckendes inhaltliches Angebot, das aktuell gerade mal mit einer Bannereinblendung auskommt. Die App bietet Zugriff auf alle Ressorts der ehrwürdigen Tageszeitung, sogar auf das NYT-Magazin.

Die 10 besten iPhone-Apps für Journalisten finden Sie hier.

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