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Bud Spencer macht kabel eins glücklich

Was Asterix für Sat.1 macht, das erledigen Bud Spencer und Terence Hill für kabel eins - sie sorgen Woche für Woche für sommerliche Top-Quoten. Prügel-Klassiker "Das Krokodil und sein Nilpferd" sahen am Dienstag 0,86 Mio. 14- bis 49-Jährige - ein glänzender Marktanteil von 8,3% und ein klarer Top-20-Platz. Ganz vorn finden sich aber eine Reihe von RTL-Programmen, gefolgt von den wieder recht erfolgreichen ProSieben-Dienstags-Comedies und dem Sat.1-Film "Das Zimmermädchen und der Millionär".

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:

2,20 Mio. und 2,13 Mio. Werberelevante schauten die beiden „CSI: Miami“-Episoden – Marktanteile von 20,4% und 21,4%. Das sind zwar keine Traumquoten wie früher, aber dennoch kam kein Konurrent dagegen an. Auch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (1,74 Mio.) und „Psych“ (1,39 Mio.) schoben sich noch vor die Programme der anderen Sender. Auf Platz 5 folgt mit „Elton vs. Simon – Die Show“ das zuschauerstärkste Format der Konkurrenz – mit 1,38 Mio. 14- bis 49-Jährigen erzielte es gute 12,8%. Noch besser lief es im Anschluss für „Switch Reloaded“ mit 1,26 Mio. und tollen 14,0%. Zufrieden sein kann der Sender auch mit den 12,1% für „Comedystreet XXL“ und selbst „Broken Comedy“ näherte sich mit 11,4% erstmals dem ProSieben-12-Monats-Durchschnitt (11,7%).

Sat.1 errichte mit der Wiederholung „Das Zimmermädchen und der Millionär“ starke 13,0%, „Akte 09“ kam im Anschluss auf 12,1%. Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich schließlich der Bud-Spencer-kabel-eins-Film durch. Er schlug Vox und RTL II klar. RTL II kann mit den 7,7% für „Zuhause im Glück“ dennoch ebenfalls zufrieden sein -im Gegensatz zu Vox, wo „Goodbye Deutschland! um 20.15 Uhr bei unbefriedigenden 5,9% hängen blieb. Besser lief es nach 22 Uhr mit der „stern TV Reportage“ und dem Thema „Chaos hoch drei – Eineiige Drillinge“: 9,3% erzielte die Sendung.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen musste das ZDF erneut erleben, dass das Fernsehpublikum noch nicht in Wahlkampfstimmung ist. Nach dem Steinmeier-Porträt vom vergangenen Dienstag blieb auch „Kanzlerin Merkel“ bei schwachen Quoten hängen – wenn auch nicht bei ganz so schwachen wie der Steinmeier-Film. 2,63 Mio. sahen diesmal insgesamt zu, darunter 0,53 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile von 9,8% und 5,4% lagen klar unter den ZDF-Normalwerten. Auch „Frontal 21“ blieb im jungen Publikum mit 5,6% bei schwachen Werten hängen, erst das „heute-journal“ (7,2%) und insbesondere die sehr bewegende „37 Grad“-Reportage „Mama ist anders“ (8,3%) sorgten für bessere Zahlen. Im Ersten erzielte „Der Dicke“ ordentliche 7,3%, „In aller Freundschaft“ blieb bei 5,5% hängen. Bei den kleineren Sendern setzte sich Super RTLs „Jagd auf den Schatz der Riesen“ an die Spitze: 0,47 Mio. 14- bis 49-Jährige sorgten hier für starke 4,5%.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:

Insgesamt setzte sich Das Erste mit einem Trio an die Spitze. „Der Dicke“ gewann mit 5,06 Mio. Zuschauer vor „In aller Freundschaft“ (4,44 Mio.) und der 20-Uhr-„Tagesschau“ (4,30 Mio.). Die Konkurrenz landete etwas abgeschlagen auf den Plätzen ab 4: Die 19-Uhr-„heute“-Ausgabe schalteten 3,86 Mio. Leute ein, die beiden „CSI: Miami“-Folgen je 3,73 Mio. und „Die Rosenheim-Cops“ auf Rang 6 immerhin 3,52 Mio.

Zuschauerstärkstes Nicht-ARD-ZDF-RTL-Programm war der Sat.1-Film „Das Zimmermädchen und der Millionär“, der mit 3,22 Mio. Sehern gute 12,0% erzielte und auf Platz 11 sprang. Dank eines wie immer extrem starken Nachmittags sicherte sich Sat.1 in der Senderwertung sogar die Tages-Marktführung im Gesamtpublikum. Auch hier war kabel-eins-Film „Das Krokodil und sein Nilpferd“ stark: 6,3%. Bei den kleineren Sendern überzeugte „Ein Herz und eine Seele“ des NDR Fernsehens mit tollen 4,2%.

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