Westerwelle fühlt sich ausgegrenzt

Guido Westerwelle verzichtet in diesem Wahlkampf zwar auf Klagen gegen TV-Sender, nicht aber auf Proteste. In einem Schreiben an die Chefredakteure von WDR und NDR fragt FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz, wann denn "das Wahlarena-Townhall-Format mit Guido Westerwelle" stattfinden werde. Die ARD, die am 7. und 8. September Fragerunden mit Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier angekündigt hat, plane ja "sicherlich keine Bevorzugung der beiden Regierungsparteien".

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2002 hatte der FDP-Spitzenmann Westerwelle noch versucht, eine Verfassungsbeschwerde gegen TV-Duelle ohne seine Mitwirkung anzubringen, war aber abgewiesen worden. Ganz geräuschlos will Westerwelle die Nicht-Berücksichtigung in der „Wahlarena“ der Kanzlerkandidaten aber nicht hinnehmen.
Nach Informationen der „SZ“ die Teilnahme von Merkel und Steinmeier an sogenannte „Elefantenrunden“ mit den Spitzen aller Bundestagsparteien noch offen; bei der ARD ist dafür der 21., beim ZDF der 24. September vorgesehen. Falls die Kanzlerkandidaten sich vertreten ließen, würde Westerwelle wohl auch nicht kommen, heißt es – laut „SZ“ – bei der FDP.

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