Reed Elsevier trennt sich von US-Magazinen

Der Medienkonzern Reed Elsevier will einen bedeutenden Teil seiner Titel und Marken in den USA verkaufen. Grund ist ein Gewinnrückgang um 37 Prozent in der Sparte Reed Business Information (RBI). Zugleich gab das Unternehmen die Trennung von US-Manager Tad Smith bekannt.

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Reed Elsevier, 2008 mit einem Umsatz von 6,7 Milliarden Euro, zählt zu den 20 größten Medienkonzernen der Welt. Das global operierende Unternehmen mit Wurzeln in England (Reed) und den Niederlanden (Elsevier) hat verstreute Geschäftsfelder, bestimmt aber vor allem im Bereich der Fachmedien den Weltmarkt.
Einen ausführlichen Bericht zu den Verkaufsabsichten liefert ausgerechnet das Entertainment-Magazin „Variety“, das – wie auch der berühmte „New Scientist“ – wegen seiner „treuen Leserschaft“ im Portfolio verbleiben soll. Zum Verkauf stehen dagegen dutzende Fach-Magazine aus verschiedensten Bereichen. Der Erlös soll zunächst die gewaltige Schuldenlast des Unternehmens drücken.

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