Jetzt offiziell: Kurzarbeit beim Jalag

Geschäftsführung und Betriebsräte des Hamburger Jahreszeitenverlags haben sich auf ein Modell zur Kurzarbeit verständigt. Demnach wird die Arbeitszeit beim Jalag zunächst vom 1. August bis zum 31. Dezember um 10 Prozent reduziert. Leitende Angestellte und die Geschäftsführung wollen sich mit einem Gehaltsverzicht beteiligen. Das Modell muss noch von der Bundesagentur für Arbeit genehmigt werden. Der Anzeigenaußendienst ist von der Kurzarbeitsregelung ausgenommen.

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In der aktuellen Anzeigenkrise die Verkaufsabteilung zu reduzieren, wäre in der Tat unsinnig. Außerdem kann es zu Veränderungen bei der Kurzarbeit kommen, wenn „produktionstechnische Erfordernisse“ das nötig machen. Grund für den Schritt sind gesunkene Anzeigenumsätze und schlechte Aussichten. Der Verlag geht für das zweite Halbjahr von weiter deutlich sinkenden Anzeigen-Erlösen aus.

Die Gespräche zur Kurzarbeit seien in „sehr sachlicher und konstruktiver Atmosphäre“ verlaufen, teilte der Jalag mit. Es gehe darum, den Verlag wirtschaftlich zu stabilisieren, ohne die Produktqualität und Leistungsfähigkeit des Zeitschriftenportfolios einzuschränken. Im Jahreszeitenverlag erscheinen u.a. die Frauenzeitschriften „Für Sie“ und „Petra“, das Reisemagazin „Merian“ und hochwertige Special-Interest-Titel wie „Der Feinschmecker“.

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