Apple: Super-Zahlen und Tablet-Gerüchte

Apple hat erneut hervorragende Quartalszahlen vorgelegt. Im dritten Geschäftsquartal meldete der iPhone-Hersteller ein Umsatzplus von 11,7 Prozent auf 8,34 Milliarden US-Dollar - mehr als Analysten und Apple selbst geschätzt hatten. Der Nettogewinn im Quartal lag bei 1,23 Milliarden Dollar. Laut Apple war es das beste Nicht-Weihnachtsquartal der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig tauchten auf US-Websites neue Gerüchte zu dem lange erwarteten Tablet, eine Art iPhone XXL, auf.

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Der Tablet soll laut us-amerikanischen Technik-Websites zum Weihnachtsgeschäft zu kaufen sein. Angeblich plant Apple für den Tablet eine Kooperation mit dem US-Mobilfunkanbieter Verizon. Während der Pressekonferenz zu den famosen Quartalszahlen wurde erneut die Frage nach einem „Low End“ Apple-Laptop gestellt. Gemeint ist damit stets der lange erwartete Tablet oder ein Netbook. Tablet meint eine Art vergrößertes iPhone, das ohne Tastatur gesteuert werden kann und die Lücke zwischen iPhone/iPod Touch und den normalen Laptops schließt. Apples COO Tim Cook antwortete wie stets ausweichend. Das US-Blog TechCrunch vermerkte aber, dass er zwei Preisstufen für ein solches Produkt bewusst ausschloss: Für 399 oder 499 Dollar könne man keine guten Produkte machen, ließ Cook wissen. Ergo: Apples Tablet wird deutlich über 500 Dollar kosten.

In der Zwischenzeit macht Apple mit seinen Kern-Produkten exzellente Geschäfte. Vor allem das iPhone erweist sich als Cash-Cow. Bis Ende Juni hatte Apple 5,2 Millionen iPhones verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von sagenhaften 626 Prozent. Das alte Modell wurde massiv im Preis gesenkt, das neue, schnellere, iPhone 3GS war zeitweise ausverkauft. Der Erfolg des iPhone lässt allerdings den Stern des iPod langsam sinken. Von den Musikspielern verkaufte Apple mit 10,2 Mio. Stück rund sieben Prozent weniger als im Vorjahr.

Dank runderneuerter Laptops lief auch das Geschäft mit Computern vorzüglich. 2,6 Millionen Macs wurden verkauft, rund vier Prozent mehr, als im Vorjahr, wobei Laptops klar auf dem Vormarsch sind. Wermutstropfen: Die Erlöse der Computersparte gingen trotz höherer Verkaufszahlen zurück. Grund sind deutliche Preissenkungen, um gegen die billiger werdende Konkurrenz wettbewerbsfähig zu bleiben.

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