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VHB: Stellenabbau geht trotz EV weiter

Die Arbeitnehmer-Vertreter der Verlagsgruppe Handelsblatt haben nach einem Bericht von Kress.de beim Arbeitsgericht Düsseldorf eine Einstweilige Verfügung gegen den eigenen Verlag. Danach sei es dem Management bis zum 31. Juli untersagt, Kündigungen auszusprechen. Die fehlenden Informationen hat die Geschäftsführung inzwischen nachgereicht, so dass der Stellenabbau wie geplant weiterbetrieben werden kann.

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Nach dem Entscheid des Gerichts war es der Geschäftsführung aus formalen Gründen vorübergehend nicht gestattet, „im Rahmen der geplanten Betriebsänderung ‚Initiativen 2009‘ Kündigungen, Änderungskündigungen, Versetzungen, Entlassungen oder den Abschluss von Aufhebungs- oder Änderungsverträgen mit den Mitarbeitern vorzunehmen“.
In seinem Antrag hatte der Betriebsrat argumentiert, dass er nicht ausreichend über die geplanten Sparmaßnahmen informiert worden sei. So sollte die Geschäftsführung  laut gerichtlicher Verfügung darlegen, in welchen Abteilungen sie die geplanten 150 Jobs einsparen wolle. Zudem sollte sie dem Betriebsrat detaillierte Organigramme vorlegen. Dies ist nach MEEDIA-Informationen inzwischen geschehen, so dass die

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