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Hat Twitter „Brüno“ versenkt?

Zeigt das "Echtzeitweb" seine Macht? Nach einer Analyse von Time.com könnten negative "Tweets" das Premieren-Wochenende von Sacha Baron Cohens Film "Brüno" verdorben haben. Die Kartenverkäufe sanken von Freitag zu Samstag um ungewöhnlich heftige 40 Prozent.

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Zwar war „Brüno“ mit gut 30 Millionen Dollar an den US-Kinokassen der erfolgreichste Start des Wochenendes, der Rückgang zu Samstag und Sonntag gibt indes zu denken. Die folgenden Filme der Rangliste, zum Beispiel „Ice Age 3“, legten zu, wie es auch die Regel ist.

Allerdings ist die Beweislage von „Time“ dünn, was die Rolle von Twitter angeht: Mitteilungen wie „Brüno has a couple gay scenes“, die als Beleg angeführt werden, können für Kinogänger weder überraschend noch besonders niederschmetternd gewesen sein. Dass viele Amerikaner Samstag morgen „Brüno“-Verrisse in ihrer Zeitung gelesen haben könnten, zieht „Time“ nicht in Betracht.

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