Berlusconi wütet weiter

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi setzt seine Serie von Attacken gegen kritische Medienberichte fort. Gestern nannte er einen Artikel des "Guardian" über Probleme bei der Vorbereitung des G8-Gipels in L'Aquila einen "riesigen Fehler einer winzigen Zeitung".

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Wichtige Minister sekundieren ihrem Chef: Er hoffe, der „Guardian“ werde aus der Liste der großen Zeitungen der Welt ausgestoßen, sagte Außenminister Franco Frattini. Verteidigungsminister Ignazio La Russa schlug einen allgemeinen Boykott des „Guardian“ vor. 
In den letzten Tagen hatte Berlusconi bereits eine „krankhafte Kampagne“ gegen sich ausgemacht und namentlich Titel der Murdoch-Gruppe angegriffen.

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