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Gebührenschwund bei der GEZ

Die GEZ hat 2008 erstmals weniger eingenommen als im Vorjahr. Laut Geschäftsbericht lag das Gebührenaufkommen im vergangenen Jahr bei 7,26 Milliarden Euro. Das waren rund 38 Millionen Euro weniger als 2007. Grund für den Rückgang: Die Bevölkerung schrumpft, zusätzlich nimmt die Zahl der Gebührenbefreiungen immer weiter zu.

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Im laufenden Jahr rechnet die Gebühreneinzugszentrale mit Einnahmen von 7,6 Milliarden Euro. Das entspräche einer Steigerung von 340 Millionen Euro im Vergleich zu 2008.

Diese Zunahme erklärt sich aus der Erhöhung der Rundfunkgebühren (seit 1. Januar 2009) um 95 Cent auf 17,98 Euro pro Monat. In den kommen Jahren kann aber auch diese Erhöhung nicht die prognostizierten Rückgänge auffangen. Nach GEZ-Schätzungen werden bereits 2012 fünf ARD-Anstalten weniger Einnehmen als 2008.

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