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Privatsphäre: Facebook öffnet sich

Pünktlich zum Start in die zweite Jahreshälfte kündigt das boomende Social Network bahnbrechende - und längst überfällige Veränderungen an. Erschien das soziale Netwerk manchem User angesichts der Brisanz seiner Inhalte als Hochsicherheitstrakt, soll künftig eine Sichtbarkeit für alle Nutzer möglich werden – wenn man es denn wünscht. Damit vollzieht Facebook eine erkennbare Abkehr von seiner bisherigen Abschottung der Inhalte – und greift gleichzeitig zum Twitter an.

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Pünktlich zum Start in die zweite Jahreshälfte kündigt das boomende Social Network bahnbrechende – und längst überfällige Veränderungen an. Erschien das soziale Netwerk manchem User angesichts der Brisanz seiner Inhalte als Hochsicherheitstrakt, soll künftig eine Sichtbarkeit für alle Nutzer möglich werden – wenn man es denn wünscht. Damit vollziehzt Facebook eine erkennbare Abkehr von seiner bisherigen Abschottung der Inhalte – und greift gleichzeitig zum Twitter an.    

Es ist so eine Sache mit Facebook: Entziehen kann sich dem Social Network keiner mehr, doch so das Unbehangen beim Umgang mit persönlichen Informationen schwingt immer mit. Alle Inhalte – ganz gleich, ob Bilder, gepostete Links oder Kommentare – sind individuell verwaltbar. Und doch: Wie lästig ist das ständige Personalisieren. Und wie sehr beschränkt es die Ansicht der Inhalte auf Facebooks Nutzerschaft – was alle anderen Internet-Nutzer ausschließt.

Das will  und wird das boomende Social Network nun ändern, wie Facebook gestern in einer Konferenz ankündigte. „Wir glauben, dass es Tools geben sollte, um bestimmte Informationen allen, also dem ganzen Web zugänglich zu machen“, schreibt Facebooks Chief Privacy Officer, Chris Kelly im offiziellen Facebook Blog.

Gleichzeitig sollen Inhalte vor vornherein auf einzelne Nutzer zugeschnitten werden können: „Auf der anderen Seite möchten wir unseren Usern die Möglichkeit geben, jede einzelne Information gezielt zu veröffentlichen“, so Kelly.

Die Technologiepresse wertet die Veränderungen, die derzeit von 40.000 Nutzern gestest werden, als großen Schritt zur weiteren Verbreitung des Social Networks. „Facebook wird mit diesen Updates seine großen Ziele erreichen: Die Nutzer werden mehr teilen als je zuvor, während Facebook damit gleichzeitig in stärkere Konkurrenz zu Twitter tritt“.  Schließlich besteht der Charme des Mikroblogging-Dienstes bekanntlich in der Einfachheit der auf 140 Zeichen verbreiteten Inhalte.

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