Landlust: „Bestechend ohne Raffinesse“

Auch die "taz" hat sich an einer Deutung des Medien-Phänomens namens "Landlust" versucht und dazu einige Expertisen eingeholt. Ulf Poschardt, stellvertretender Chefredakteur der "Welt am Sonntag" und ehedem "Vanity Fair"-Chef, erklärte, zwar fehle der Zeitschrift "jede Form von Raffinesse", aber gerade das habe für ihn "etwas Bestechendes".

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Aus dem Landwirtschaftsverlag Münster ist zu hören, eine Auflage von 500.000 sei bis zum Jahresende durchaus ein Ziel. Im Moment verkauft das rustikale Lifestyle-Heft 463.000 Exemplare. Die Deutung von Markus Peichl, einst Erfinder von „Tempo“: „Da machen Menschen eine Zeitschrift, die sich nicht über die Leser erheben, sondern komplett auf Augenhöhe mit ihm bewegen.“

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