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Internet-Steuer zugunsten von Verlagen?

Eine niederländische Kommission hat eine Internetsteuer empohlen, die notleidenden Zeitungen helfen soll. Internetnutzer sollten jährlich zwei Euro zusätzlich zu ihrem Online-Anschluss bezahlen, empfiehlt eine von der Regierung eingesetzte Kommission.

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Der für Medien zuständige Minister Ronald Plasterk hatte die Kommission selbst eingesetzt, zeigte sich aber skeptisch, ob die Abgabe durchsetzbar sei. Der Sozialdemokrat hatte schon im Mai Medienkrisen-Schlagzeilen gemacht, als er die Anstellung von 60 Jungredakteuren mit Staatsgeldern sicherte.
 Die Steuer mache den Benutzern deutlich, dass auch allgemein zugängliche Informationen nicht gratis sind, heißt es in dem Bericht. So könnten pro Jahr zwölf Millionen Euro zusammenkommen. Die niederländische Journalistengewerkschaft begrüßte die Idee.

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