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Obama witzelt über Krise und Journalisten

Trotz Iran, Nordkorea, dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und der heftigen Kritik der Republikaner an den Plänen für die US-Autobauer hat Präsident Obama offenbar seinen Sinn für Humor nicht verloren. Am Freitagabend beim „Radio And TV Correspondents Dinner“ hielt Obama eine launige Rede, in der er sich über die prominentesten TV-Journalisten des Landes lustig machte. Seine Redeschreiber müssen im Vorfeld der Veranstaltung viel Spaß gehabt haben. Angela Merkel kann vom US-Präsidenten Einiges lernen.

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Trotz Iran, Nordkorea, dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und der heftigen Kritik der Republikaner an den Plänen für die US-Autobauer hat Präsident Obama offenbar seinen Sinn für Humor nicht verloren. Am Freitagabend beim „Radio And TV Correspondents Dinner“ hielt Obama eine launige Rede, in der er sich über die prominentesten TV-Journalisten des Landes lustig machte. Seine Redeschreiber müssen im Vorfeld der Veranstaltung viel Spaß gehabt haben. Angela Merkel kann vom US-Präsidenten Einiges lernen.

Über NBC-Reporter Chuck Todd, der offensichtlich unter Haarausfall leidet, meinte er: „He has a rapid-fire style of a television correspondent, and the facial hair of a radio correspondent“.

Zu NBC-Anchorman Brian Williams, der im US-Fernsehen gerade einen großen Erfolg mit einem zweiteiligen Special „Inside the Obama White House“ gehabt hat: „He is actually a terrible house guest. He put an empty milk carton back in the fridge. He leaves his wet towel all over the Roosevelt room. We are pretty sure he clogged the toilet and didn’t tell anyone“.

Und Williams kriegte es nochmal ab: „I have to admit though, it wasn’t easy coming up with fresh material for this dinner. A few weeks ago, I was up tossing and turning trying to figure out exactly what to say. Finally I couldn’t get back to sleep, I rolled over and asked Brian Williams what he thought“. Eine Anspielung auf den Vorwurf, die Obama-Regierung sei „in bed“ mit NBC.

Dann fuhrt Obama fort, er wäre ja pausenlos mit der Rettung der Autofirmen beschäftigt. Und meinte zu den Journalisten: „You probably wouldn’t understand the concept of troubled industries, working as you do in radio and television“. Als es im Publikum nur wenig  Gelächter gab, hakte Obama nach „Hohoho, we don’t joke about that? That is not funny“.

Da muss Angela Merkel (die in den USA „Angie Mörkl“ genannt wird) noch ein bißchen üben, bis sie so locker im Umgang mit Journalisten wird. Am Freitag ist sie in Washington. Vielleicht kann sie sich dann ein paar Tipps holen.

Hier die Aufzeichnung von Obamas Dinner-Rede. Enjoy.

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