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RIM: Mehr als doppelt so viele Blackberrys wie iPhones verkauft

Showdown an der Wall Street nach Handelsschluss: Der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal erneut die Gewinnschätzungen der Wall Street geschlagen. Fast 8 Millionen Blackberrys gingen zwischen Angang März und Ende Mai über die Ladentische - damit hat RIM mehr als doppelt so viele Smartphones verkauft wie Apple im ersten Quartal. Aber: Die Zahl der Neu-Abonnenten blieb hinter den Erwartungen zurück.

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Showdown an der Wall Street nach Handelsschluss: Der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal erneut die Gewinnschätzungen der Wall Street geschlagen. Fast 8 Millionen Blackberrys gingen zwischen Angang März und Ende Mai über die Ladentische – damit hat RIM mehr als doppelt so viele Smartphones verkauft wie Apple im ersten Quartal. Aber: Die Zahl der Neu-Abonnenten blieb hinter den Erwartungen zurück.

Trotz des Hypes um Apples beliebtes iPhone bleibt der Bestseller des boomenden Smartphone-Marktes der Blackberry. Entsprechend konnte Research in Motion (RIM) auch im abgelaufenen Geschäftsquartal, das den Zeitraum von Anfang März bis Ende Mai umfasst, die bereits zuletzt erhöhten Gewinn-Erwartungen der Wall Street schlagen.

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Statt der von Analysten erwarteten 94 Cents je Aktie fuhr RIM tatsächlich 98 Cent je Anteilsschein ein. Das entspricht einem Nettogewinn von 564 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte RIM noch 84 Cent je Aktie verdient. Die Umsätze lagen unterdessen mit 3,42 Milliarden Dollar im Rahmen der Erwartungen der Analysten.
7,8 Millionen Blackberrys in 92 Tagen verkauftLeicht unter der Schätzungen lag dagegen die Zahl der verkauften Endgeräte und der neu hinzugewonnen Abonnenten. Statt der geschätzten 8,3 Millionen Blackberrys verkaufte RIM "nur" 7,8 Millionen und gewann 3,8 Millionen Neukunden statt prognostizierten 4,2 Millionen. Entsprechend sackte die 2009 heißgelaufene RIM-Aktie nach Handelsschluss erst einmal um 5 Prozent auf 72 Dollar ab. Doch der Einbruch währte nur kurz. Nach Beendigung des Conference Calls hatte die RIM-Aktie fast wieder alle Verluste wettgemacht. Grund dafür war der Ausblick von CEO Jim Balsillie, der die Erwartungen weitgehend traf. So sollen im saisonal eigentlich schwächeren zweiten Quartal zwischen 8,1 und 8,7 Millionen Blackberrys verkauft werden – trotz des Debüts des neuen iPhone 3G S.  Die Konsenschätzungen der Wall Street von 8,32 Millionen wurden damit getroffen. Kampfansage am Vorabend des iPhone-Debüts: "Unsere Produktpalette ist spektakulär"Auch bei der Gewinn- und Umsatzprognose liegt RIM auf Kurs: So sollen im Dreimonatszeitraum bis Ende zwischen 0,94 und 1,03 Dollar eingefahren werden (Wall Street: 0,96 Dollar), während sich die Umsätze zwischen 3,45 Milliarden und 3,7 Milliarden Dollar bewegen sollen – die Konsensschätzungen hatten hier bei 3,6 Milliarden gelegen.Wichtiger noch war jedoch die Botschaft, die Jim Balsillie Anlegern mit auf den Weg gab. "Der Sektor hat Rückenwind", erklärte 48-Jährige gegenüber Anaysten. Um dann durchzublicken zu lassen, dass er dabei wohl vor allem ans eigene Unternehmen gedacht hatte: "Unsere Produktpalette in den nächsten 14 Monaten ist spektakulär". Markige Worte buchstäblich am Vorabend des Debüts des iPhone 3G S – das große Smartphone-Duell RIM vs. Apple geht damit in die nächste Runde.

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