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Nebenjobs: „Heftige Reaktionen“ bei ARD & ZDF

Nach einem NDR-Beitrag ("Zapp") über lukrative Nebenjobs von Journalisten bei ARD und ZDF, berichtet die "SZ" über "heftige Reaktionen" der Betroffenen, die sich allerdings nicht zitieren ließen. Autor Hans Leyendecker wundert sich, warum ein Journalist ausgerechnet mit diesem Satz ungenannt bleiben wollte: "Ich lasse mich doch nicht kaufen!"

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Leyendecker, der in der Branche als moralische Instanz gilt, referiert zwar ausführlich die glänzenden Geschäfte von Tom Buhrow und Anja Kohl mit Moderationen und Vorträgen für private Auftraggeber, hält sich bei der Bewertung einzelner Fälle allerdings merklich zurück.
 Stattdessen erinnert er an den „Frühschoppen“-Gastgeber (und zeitweiligen WDR-Programmdirektor) Werner Höfer, der „nebenher vermutlich mehr verdient hat, als ein Buhrow heute.“ Leyendecker: „Höfer war jede Mark wert. Niemand hätte es gewagt, deshalb seine Unabhängigkeit in Frage zu stellen.“ Das sei „heute bei manchen Sprechern und Moderatoren, die sich als leblose Plapperpuppen verkannt sehen und auch deshalb nach Popularität gieren, sicher anders.“

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