„Computer Bild“: Burr wird Gesamtchef

Springer baut seine Computer-Redaktion um: Ab sofort werden "Computer Bild", "Computer Bild Spiele" und "Audio Video Foto Bild" unter einer Chefredaktion, unter der Leitung von Hans-Martin Burr, zusammen geführt. Bislang war Burr ausschließlich für den Flaggschiff-Titel "Computer Bild" zuständig. Bereits heute kooperieren die drei Titel in weiten Teilen. Burr will vor allem das "titelübergreifende Expertenwissen seiner Redakteure" besser nutzen.

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„Unsere redaktionellen Inhalte werden für eine immer breitere Zielgruppe relevant – die Technologien und damit auch die inhaltlichen Schwerpunkte wachsen immer weiter zusammen“, erklärt Burr. „Dieser Entwicklung begegnen wir zukünftig mit der titelübergreifenden Nutzung unseres Expertenwissens und des Know-Hows aller Redakteure. Gleichzeitig werden wir die Profile der einzelnen Titel schärfen, inhaltliche Synergien noch besser ausschöpfen, die Kosten optimieren und dadurch die Qualität unserer Arbeit für die Leser verbessern.“

Der bisherige Chefredakteur von „Computer Bild Spiele“ und „Audio Video Foto Bild“, Frank Surholt, wechselt in die „Bild“-Redaktion nach Berlin.

Zum Wechsel gibt es viele warme Worte: „Frank Surholt hat die „Computer Bild“-Gruppe in den letzten Jahren maßgeblich mit geprägt. Unter seiner Leitung wurde „Computer Bild Spiele“ zur marktführenden Spielezeitschrift in Europa und zur vertriebsstärksten Monatszeitschrift in Deutschland“, sagt Rainer Markussen, Verlagsgeschäftsführer der „Computer Bild-Gruppe. „Neben der wirtschaftlichen Stabilisierung von „Audio Video Foto Bild“ hat er auch den erfolgreichen Start von computerbild.de entscheidend unterstützt. Dafür möchte ich ihm herzlich danken und wir freuen uns, dass seine Expertise an anderer Stelle unserem Haus erhalten bleibt.“
Bei Auflage schlägt sich die „Computer Bild“ ganz wacker. Im Gesamtverkauf kommt sie auf 731.261 Exemplare. Das bedeutet im Zwölf-Monats-Trend ein Minus von vier Prozent. Im Fünf-Jahres-Trend steht allerdings ein Minus von 23 Prozent. Noch schlechter sind die Zahlen für „Computer Bild Spiele“. Die Games-Postille kommt in der Gesamtauflage aktuell auf 284.076 Hefte. Das bedeutet alleine innerhalb eines Jahres ein Minus von 15 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren verlor die  „Computer Bild Spiele“ 58 Prozent seiner Gesamtauflage.

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