Firefox 3 überholt Internet Explorer 7

Wichtiger Etappensieg für den Open Source-Browser Firefox: Die Version 3 hat erstmals einem Microsoft-Konkurrenten den Rang abgelaufen und ist mit über 40 Prozent der meistgenutzte Browser. Auf Platz zwei liegt die erfolgreichste Internet Explorer-Version IE7. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle WWW-Benutzer-Analyse W3B des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß. Zwar liegen die IE-Versionen zusammen noch vorne. Aber: "Setzt sich dieser Trend fort, dann wird Ende 2009 Firefox endgültig die Marktführerschaft übernehmen."

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Für die Studie wurden fünf Wochen im April und Mai 2009 insgesamt 121.233 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt. Eines der Resultate: Firefox 3 ist mit einem Anteil von 40,2 Prozent mit Abstand der meistgenutzte Browser. Auf den nächsten drei Plätzen liegen die Microsoft-Produkte IE7 (30,6 Prozent), IE6 (11,9 Prozent) und die aktuelle Version IE8 (7,1 Prozent). Danach folgen Apples Safari (insgesamt 3,1 Prozent), Opera (insgesamt 2,4 Prozent) und der im vergangenen Jahr in den Ruhestand versetzte Firefox 2 (2,3 Prozent).

Zur Zeit surfen insgesamt 49,7 Prozent mit einem IE, während 42,9 Prozent einen Firefox-Browser nutzen. Setze sich der Trend allerdings weiter fort, prognostiziert Fittkau & Maaß, werde Firefox bereits Ende 2009 absoluter Marktführer sein.

Dass der Marktanteil des Internet Explorer weiter zurückgeht, ist so gut wie sicher. In der vergangenen Woche hatte Microsoft angekündigt, das nächste Betriebssystem „Windows 7“ ohne den Browser ausliefern zu wollen. Das Unternehmen aus Redmont beugt sich damit einer Forderung der Europäischen Kommission, die in der Koppelung von Betriebssystem und Browser einen Verstoß gegen EU-Wettbewerbsregeln erkennt.

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