Apple: Was am iPhone immer noch fehlt

Keine Frage: Apple hat mit der Einführung der neuen iPhone-Generation 3G S viele Wünsche seiner zahlreichen Anhänger erfüllt. Endlich kommt die längst überfällige Copy&Paste-Funktion, endlich können auch Videos aufgezeichnet werden. Doch auch nach dem jüngsten Upgrade des Apple-Bestsellers wünschen sich Hardcore-Fans weitere Verbesserungen. Mit diesen fünf Erweiterungen würde Apple seine Anhänger sehr glücklich machen – allerdings wohl frühestens in 2010.

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Nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone. Noch 8 Tage sind es, bis die dritte Generation des beliebten Smartphones die Ladetische der großen Telekommunikationsanbieter der Welt erreicht – doch die Apple Fangemeinde denkt bereits weiter. Obwohl viel – sehr viel – der offenen Wunschliste mit dem iPhone 3G S abgearbeitet wurde, bleibt noch Raum zu Verbesserungen. Nämlich zu diesen fünf:

1.  Video-Chat

Es ist eine der Killerapplikationen der Mac-Computer – der Video-Message-Client iChat. Dank eingebauter Webcam funktioniert die virtuelle Face-to-Face-Kommunikation so fließend und intuitiv wie bei keinem anderen Computerhersteller – für Teenager, die als „Digital Natives“ aufwachsen, ist die Kommunikation über den Video-Chat-Client längst Alltag geworden – Facebook will das Feature ebenfalls bald anbieten.

Wie naheliegend wäre diese Killerapplikation also für die nächste Generation des iPhones? Die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, würde fraglos grundlegend verändert werden und das iPhone noch einmal begehrtenwerter machen. Dafür bedarf es jedoch wohl erst der nächsten Mobilfunkgeneration – 4G. Vor allem am UMTS-Standard dürfte die wackelfreie Bewegtbild-Übertragung derzeit noch scheitern – technisch wäre das Feature für das nächste iPhone aber prädestiniert.

2. Adobe Flash

Seit dem Launch des ersten iPhones vor zwei Jahren wird ein im Internet längst selbstverständliches Feature auf dem besten web-fähigen Smartphone schmerzlich vermisst: Adobes Flash-Technologie, die für das Abspielen von Internet-Videos – aber auch für die werbetreibende Wirtschaft (Flash-Banner)  unerlässlich ist. Bislang müssen sich iPhone-User mit YouTube-Videos begnügen, die mittels eigener Applikation sichtbar sind – reguläre Flash -Videos auf Portalen reißen dagegen hässliche Löcher in den mobilen Safari-Browser. Das Feature ist also im Grunde so überfällig wie „Copy&Paste“, jedoch nicht unbedingt Apples Baustelle. Hinter vorgehaltener Hand ist zudem immer wieder von Anpassungsschwierigkeiten Adobes zu hören – trotzdem erscheint die Flash-Integration für künftige iPhones unerlässlich.

3. Office-Anwendungen

Dasselbe gilt für Office-Anwendungen, die das iPhone zum veritablen Business-Handy machen würde. Zwar können iPhone-Nutzer die klassischen Klassiker der Büro-Software, wie Word oder Excel, problemlos öffnen – nur eben nicht bearbeiten. Auch hier liegt es weniger an Apple als an Microsoft, eine Office-Version für das iPhone bereit zu stellen. Gerüchte zufolge arbeitet der Redmonder Software-Riese längst an dieser iPhone-Office-Version.

4. Akku

Das wahrscheinlich beständigste Ärgernis für das iPhone bleibt indes der Akku, was in der Natur der Sache liegt. Das iPhone ist das definitive Multimedia-Handy dieser Tage – entsprechend zehren die unzähligen Applikationen und Internet-Anwendung jedoch an der Batterie. Ein Apple-Nutzer, der sich auch nur halbwegs intensiv mit seinem iPhone beschäftigt, wird innerhalb eines Tages nachladen müssen. Ob sich an diesem Misstand etwas ändert, muss das neue iPhone 3G S erst beweisen. Skepsis erscheint jedoch trotz der Ankündigung einer verbesserten Batterieleistung angebracht. Ein austauschbarer Akku wäre daher sicher der Wunsch von vielen iPhone-Nutzern.       

5. Kamera

Und bei noch einer Hardware-Anwendung fühlen sich iPhone-Besitzer gegenüber herkömmlichen Handy-Nutzern benachteiligt: Auch die 3.2-Megapixel-Kamera des iPhone 3G S ist gegenüber dem, was die Konkurrenz inzwischen anbietet, eine ziemlich schwache Vorstellung – zumindest 5 Megapixel, die bei den Smartphones von SonyEricsson, LG und Samsung längst Standard sind, wären zu erwarten gewesen – ebenso wie ein vernünftiger Zoom. Doch wie heißt es so schön: Es sollte immer Raum für Verbesserungen geben.

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