BDVZ: Pressefusionen sollen erleichtert werden

Die Mitglieder des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) haben sich erstmals über eine Reform des Pressefusionsrechtes geeinigt. Künftig sollen Zusammenschlüsse erst meldepflichtig sein, wenn die fusionierenden Unternehmen zusammen mehr als 100 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften.

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Außerdem fordert der BDVZ eine neue Regelung bei Nachbarschaftsfusionen, die das Kartellamt bislang unterbunden hat. Ein Verlag hat gegenwärtig die Möglichkeit, mit einem neuen Titel in das Revier des Nachbarn einzudringen. „Allerdings ist es ein teures Unterfangen, in das Gebiet einer etablierten Zeitung mit einem neuen Blatt vorzudringen. Deshalb hat es in den vergangenen Jahren auch nur sehr wenige solche Fälle gegeben“, hält Helmut Heinen der BDZV-Präsident dagegen.

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